Historie - Autobiografische Aufzeichnungen über Kindheitserlebnisse im Reutlinger Bruderhaus
Bis dato unbekannte Anekdoten
REUTLINGEN. Kindheitserlebnisse im Reutlinger Bruderhaus - darüber hat die heutige Betzingerin Hildegard Holder autobiografische Aufzeichnungen verfasst. Als Tochter Gottlob Nißles, der von 1922 bis 1962 Technischer Leiter des Bruderhauses war, wuchs sie mit ihren Geschwistern Gerhard Nißle und Marianne Bröckel inmitten der Bruderhaus-Einrichtungen und -Fabriken auf.
Erinnerungen ans Bruderhaus (von links): Lothar Bauer, Marianne Bröckel, Gerhard Nißle, Hans Bröckel, Hildegard Holder und Rainer Single sichten die Aufzeichnungen und Dokumente, die jetzt dem Archiv der Bruderhaus-Diakonie übergeben wurden. FOTO: pr
Ihre Aufzeichnungen sowie Aufzeichnungen ihres Vaters und etliche weitere Dokumente zur Geschichte der heutigen Bruderhaus-Diakonie aus dem Nachlass Gottlob Nißles übergaben die Geschwister und Marianne Bröckels Ehemann Hans kürzlich den Vorstandsmitgliedern der Bruderhaus-Diakonie Rainer Single und Lothar Bauer. Auch Hans Bröckel war über Jahrzehnte hinweg der Bruderhaus-Diakonie und ihrer Vorgängerorganisation Haus am Berg eng verbunden, unter anderem als Mitglied der Stiftungsversammlung.
So erfuhren Rainer Single und Lothar Bauer bei der Übergabe der Dokumente zusätzlich manche bis dato unbekannte Geschichte und Anekdote aus erster Hand. Insbesondere wussten die Nißle-Nachkommen auch über Paul Stäbler zu berichten, den zeitweiligen Vorstand der Gustav-Werner-Stiftung und späteren Gründer der gemeinnützigen GmbH »Haus am Berg«, mit dem ihr Vater mehrere Jahre eng zusammengearbeitet hatte. (GEA)
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