REUTLINGEN. Ein magersüchtiges Mädchen, ein Junge mit Tourette-Syndrom - einer noch ungeklärten Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist - und dessen neurotischer Zimmergenosse brechen aus einer psychiatrischen Klinik aus, werden auf ihrer Flucht nach Italien aber vom Vater des Jungen und einer Psychologin verfolgt: Ralf Huettners »Vincent will Meer« (FSK ab 6 Jahre), der heute, Freitag, im Open-Air-Kino im Spitalhof läuft, ist laut Film-Dienst »eine Mischung aus Roadmovie und Komödie, die der wenig originellen Geschichte durch eine dynamische Inszenierung, den stimmigen Soundtrack und nuancierte Darsteller Reiz und Glaubwürdigkeit verleiht«.
Szene aus »Vincent will Meer«.
FOTO: dpa
Der Regisseur respektiere die Figuren, schreibt der Film-Dienst, ohne auf ihre Kosten Lacher einzufahren, die Ausreißer seien liebenswerte Außenseiter, Florian David Fitz zeige sich sensibel und verletzbar, dickköpfig um Akzeptanz kämpfend. »Karoline Herfurth überzeugt als junge Frau, die sich vor der Wirklichkeit in Magersucht flüchtet, und Johannes Allmayer läuft als nerviger Zwangsneurotiker zu Hochform auf«.
Die Vorführung beginnt um 21 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher. Das Café Nepomuk serviert »Lachs-Mangold-Lasagne«. Das komplette Open-Air-Kinoprogramm und sämtliche Trailer sind bei GEA-Online im Internet zu sehen. Karten gibt es im Vorverkauf im GEA-Service-Center am Burgplatz und im Konzertbüro sowie an der Abendkasse. (rh)
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