Reutlingen
Kulinarisches - Zweite Reutlinger Schlemmernacht: 17 Restaurants servieren je ein 3-Gänge-Menü zum Einheitspreis

»Schaufenster für die Gastronomie«

VON ALEXANDER RABE

REUTLINGEN. Man nehme 17 Restaurants, in denen an einem Abend jeweils ein 3-Gänge-Menü zum Einheitspreis serviert wird - und fertig ist das Rezept der zweiten Reutlinger Schlemmernacht am Donnerstag, 7. April. Ein Erfolgsrezept?

Freuen sich auf viele schlemmende Gäste: (von links) Heinrich Engelhardt (»Maximilian«), Uwe Förster (»Culinarium«), Stefan Schnabel (Hotel und Restaurant Achalm) und Jörg Ottmar von der Reutlinger Gastro-Initiative.
Freuen sich auf viele schlemmende Gäste: (von links) Heinrich Engelhardt (»Maximilian«), Uwe Förster (»Culinarium«), Stefan Schnabel (Hotel und Restaurant Achalm) und Jörg Ottmar von der Reutlinger Gastro-Initiative. FOTO: Markus Niethammer
Dieses Urteil müssen einmal mehr die Gäste fällen. Bei der Erstauflage der Veranstaltung im Oktober 2010 verteilten sich rund 500 Gäste auf die Lokale. Die Rückmeldungen fielen damals »sehr positiv« aus, sagt Jörg Ottmar von der Reutlinger Gastro-Initiative, die den kulinarischen Abend veranstaltet. Der Auftakt habe die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Infolgedessen wurde beschlossen, die Schlemmernacht künftig zweimal jährlich - im Frühling und im Herbst - zu kredenzen.

Im Zeichen des Frühlings


Diesmal ist die Qual der richtigen Menü-Wahl noch etwas größer als bei der Premiere im Herbst. Mit 17 Restaurants beteiligen sich immerhin drei Lokale mehr an der Veranstaltung. Unverändert bleibt hingegen der einheitliche Menü-Preis von 24,50 Euro. »Den Gästen war bewusst, dass das Preis-Leitungs-Verhältnis gut ist. Deshalb wurde es auch gut angenommen«, ist Uwe Förster vom »Culinarium« überzeugt. Bei der zweiten Schlemmernacht hoffen Förster und seine Mitstreiter, die Zahl der Gäste noch zu steigern.



Die längste Menü-Karte Reutlingens, die sich den Gästen bei der Restaurant-Wahl für den 7. April bietet, steht eindeutig im Zeichen des Frühlings. Marktfrisches Gemüse, viel Fisch und junges Wild, aber auch Erdbeeren und Rhabarber und vieles mehr wird in insgesamt 51 Vor-, Haupt- oder Nachspeisen serviert. »Alles wird frisch zubereitet, regionale Produkte verwendet«, erklärt Stefan Schnabel, Küchenchef im Hotel und Restaurant Achalm.

Untereinander habe man die Menüs diesmal noch besser abgestimmt, um Dopplungen zu vermeiden und eine möglichst große Vielfalt zu präsentieren. Von schwäbischer Küche mit dem gewissen Etwas bis zur leichten, mediterranen Kost: Man habe bei der Zusammenstellung der Lokale ein ausgeglichenes Verhältnis geschaffen, biete ein großes Spektrum an, betont »Maximilian«-Chef Heinrich Engelhardt, der die Schlemmernacht als »Schaufenster für die Reutlinger Gastronomie« bezeichnet. Und: »Wir wollen zeigen, was wir können, denn wir haben eine Gastronomie mit hoher Qualität und guter Küche.« Branchenkollege Förster fügt an: »Man erreicht bei der Reutlinger Schlemmernacht einfach ein breiteres Publikum - auch Leute, die sonst nicht so oft essen gehen.«

Bereits jetzt liegen den 17 Lokalen einige Reservierungen vor. Bis spätestens 5. April sollten sich Gäste unter dem Stichwort »Schlemmer-Menü« anmelden und sich über die jeweiligen Öffnungszeiten schlau machen. Auch auf die Wünsche von Veganern und Vegetariern stellen sich die Köche diesmal ein, sofern diese Information bei der Tisch-Buchung gegeben wird.

Den Überblick aller Restaurants samt Menü-Speisekarte und Kontaktdaten gibt es in der kommenden Samstagsausgabe des Reutlinger General-Anzeigers - Medienpartner der kulinarischen Veranstaltung -, oder unter der Rubrik »Aktuelles« auf der Internetseite der Reutlinger Gastro-Initiative. (GEA)



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