Soziales - Arbeitskreis der Kleinkindergruppen feierte sein zehnjähriges Bestehen im Haus der Jugend

»Entwicklung dynamisch verlaufen«

REUTLINGEN. Dem Kleinkindalter entwachsen ist der Arbeitskreis (AK) der Kleinkindergruppen Reutlingen, der jetzt sein zehnjähriges Bestehen mit einem Fest für Eltern, Kinder, Mitarbeiterinnen und alle Interessierten im Haus der Jugend feierte. Erste Bürgermeisterin Ulrike Hotz bemerkte: »Im Rückblick ist die Entwicklung der Kleinkindergruppen geradezu dynamisch verlaufen.«

Foto: Reinmuth
Foto: Reinmuth
Was Anfang der 1990er-Jahre noch ein Erfahrungsaustausch der Elterninitiativen im »Arbeitskreis« war, wurde im Jahr 2006 zum Dachverband für die Trägervereine von Kleinkindeinrichtungen in Reutlingen und Umgebung mit einer von der Stadt finanzierten hauptamtlichen Kontakt- und Beratungsstelle zur Unterstützung des Ehrenamts in den einzelnen Vereinen. Heute, so Hotz, wird der AK als kompetenter, verlässlicher und qualifizierter Kooperations- und Ansprechpartner von der Stadt Reutlingen geschätzt, der nicht nur seine Mitgliedsvereine mit ihren über 300 Plätzen für Kinder zwischen ein und drei Jahren, sondern immer auch die gesamte Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Reutlingen im Blick hat.

Thomas Poreski, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Reutlingen, war spontan gekommen und erklärte seine Wertschätzung für die Arbeit der Kleinkindergruppen in Reutlingen und Umgebung sowie ihres Dachverbandes. Nicht nur als Vertreterin der Fraktion der Grünen und Unabhängigen des Gemeinderats der Stadt Reutlingen, sondern auch als ehemalige Sprecherin des Arbeitskreises war Sabine Gross erschienen. Sie hatte die Anfänge der finanziellen Unterstützung für die Kleinkindergruppen in Reutlingen hautnah miterlebt und musste sich der Frage des damaligen Chefs des Sozialamtes stellen: »Was möchten Sie? Einen Personalkostenzuschuss für Fachkräfte in Kleinkindergruppen?«

Heute haben sich die Kleinkindergruppen in Reutlingen zwar etabliert, dennoch sind nach wie vor regelmäßig Anpassungen im Finanzierungssystem und in der Bezuschussung notwendig, für die sich der Arbeitskreis der Kleinkindergruppen einsetzt.

Die hohe Akzeptanz des Arbeitskreises und der Kleinkindergruppen in Reutlingen wurde angesichts der gut 80 Gäste aus den verschiedensten Bereichen deutlich. Die Gemeinderäte Dr. Karsten Amann (CDU), Sebastian Weigle (SPD) und Jessica Tatti (Die Linke) waren gekommen, Vertreter der Stadtverwaltung und von Kooperationspartnern waren ebenso vertreten wie zahlreiche Mitarbeiter der Einrichtungen, Eltern und natürlich auch Kinder, noch im Kleinkindergruppenalter und bereits darüber hinaus. (cr)

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