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Sport - Großereignis: Bald steht die Eninger Weide im Zeichen der 32. deutschen Meisterschaft im Discgolf

32. deutsche Meisterschaft im Discgolf auf Eninger Weide

VON THOMAS BARAL

ENINGEN. Noch wenige Wochen, dann steht die Eninger Weide drei Tage lang ganz im Zeichen einer Meisterschaft: Vom Samstag, 30. September, bis Dienstag, 3. Oktober, kämpfen dort die 120 besten Discgolfer um den Titel des deutschen Meisters.

Foto: Raffael Heuri
Foto: Raffael Heuri
Zu diesem Anlass werden Spieler aus dem ganzen Land erwartet, darunter der Amateur-Weltmeister dieses Jahres, Michael Kobella aus Augsburg, der gerade in Madison (Wisconsin/USA) dieses Turnier gewonnen hat. Mit ihm waren dort auch die Eninger Discgolfer Maren und Uwe Mossig.

Gespielt wird ganztägig

Gespielt wird »auf einem fast komplett neu konzipierten Kurs auf der Eninger Weide mit 21 anspruchsvollen Bahnen - von engen Waldbahnen über knifflige Kurvenbahnen bis hin zu lang gezogenenPowerbahnen«, wie es in der Ankündigung zu diesem Ereignis heißt. Gespielt wird ganztägig von Samstag bis Montag. Am Dienstagvormittag ist dann die Finalrunde der besten 72 Spieler, dann werden die deutschen Meister 2017 in allen Klassen feststehen.

Unterm Dach der Eninger Albvereins-Ortsgruppe gibt es seit dem Jahr 2012 den »Discgolf Club Achalm« (DGCA) als Untergruppe, der wuchs in kürzester Zeit von neun auf heute 100 Mitglieder an, berichten Philipp Noack und Uwe Mossig. Und diese Gruppe richtet nun die 32. deutschen Discgolf-Meisterschaften aus. Dieser Sport, so sagen die beiden, boomt generell in Europa; er gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten vor allem in Skandinavien. Er sei ja nicht nur zum Zuschauen interessant, sondern gerade auch zum Mitmachen.

Und um das zu beweisen und jedem die Chance zu geben, das Discgolfen selbst auszuprobieren, gibt es in der Zeit der Meisterschaft eine »Eventwiese« am Parkplatz auf der Eninger Weide, wo jeder, der Lust hat, den Umgang mit der schnellen Scheibe üben kann.

Ob auf dem Weitwurfareal, beim Drehkorbwerfen, bei der Geschwindigkeitsmessung, auf einem eigens erstellten Mini-Discgolfparcours oder bei zahlreichen anderen Attraktionen - es ist die Gelegenheit, den Sport kennenzulernen.

Die Regeln sind im Prinzip wie beim klassischen Golf, allerdings versucht man nicht, einen Ball in ein Loch zu schlagen, sondern eine Wurfscheibe - ähnlich einer Frisbeescheibe - in einen Metallkorb zu werfen. Wer dafür am wenigsten Würfe benötigt, gewinnt. Dafür sind Geschicklichkeit, ein gutes Auge und vor allem Timing gefragt.

Die Teilnahme am Freitagabend - also am 29. September - in der HAP-Grieshaber-Halle ist Pflicht für alle beim »Players-Meeting«. Dort werden die Bahnen vorgestellt und diese Präsentation wurde mit einem Drohnen-Video vorbereitet. An diesem Abend wird auch ausgelost, wer mit wem spielt: Gespielt wird immer in Vierergruppen.

Schülertag auf der »Eventwiese«

Am Samstag starten dann diese Gruppen alle 12 Minuten in der Zeit zwischen 8 und 14 Uhr. Und dort am Start beim Wanderheim auf der Eninger Weide, sagen Mossig und Noak, ist auch am meisten zu sehen für die Zuschauer. Dann wird drei Tage lang gespielt, bis am Dienstag um 13 Uhr die Siegerehrung ist, »so rechtzeitig, dass die Spieler alle noch nach Hause kommen können an diesem Tag«.

Was es bei den bisherigen Meisterschaften dieses Sports so nicht gegeben hat, erzählen die beiden Organisatoren, ist der Montag mit seinen besonderen Angeboten und seinem Showteil. Er steht unter dem Motto »Schülertag«: Da hoffen die Organisatoren auf die Attraktivität der Meisterschaft und auf den Brückentag, und dass möglichst viele Schüler auf die Weide kommen. Extra einen Bus-Shuttle wird man dafür installieren.

Neben der Möglichkeit, den Spielern live zuzuschauen, warten auf der »Eventwiese« zahlreiche Attraktionen: Man kann sich am Elring-Klinger-Weitwurfareal, dem Mini-Discgolfparcours, bei der Geschwindigkeitsmessung und am Drehkorb versuchen, sich mit Freunden messen und so den Sport kennenlernen. Zu gewinnen gibt es dabei sowohl Einzel- als auch Schulpreise. Für Schulen werden Workshops angeboten und Jugendspieler gefördert.

Informationen zu den Abfahrtszeiten der Shuttlebusse findet man auf der Turnierwebseite. Auf der »Eventwiese« sind auch Vorführungen geplant, beispielsweise werden Freestile-Frisbee-Spezialisten ihr Können zeigen. Im Disc-Design-Studio dort darf gewerkelt, gebastelt und gefärbt werden, man kann sich selbst eine Scheibe designen.

Fürs leibliche Wohl während der ganzen Veranstaltung sorgt der Pächter des Wanderheims, »Graf Eberhard« aus Bad Urach. Dort - und im Festzelt auf der Grillwiese - soll für ein gemütliches Beisammensein gesorgt werden. Wer Freude daran hat, als Helfer auf dem Parcours, im Catering oder auf der Eventwiese mit anzupacken, ist gern willkommen, denn für diese große Veranstaltung braucht es noch mehr helfende Hände als bisher gefunden. Kontakt und weitere Information im Internet. (GEA)

www.discgolf-meisterschaft.de

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