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Fest - Zum Firmenjubiläum öffnet die Baumann GmbH in Lichtenstein ihre Tore und präsentiert sich der Öffentlichkeit

Tausende blickten hinter die Kulissen

LICHTENSTEIN. Wer auf der Alb wohnt und im Tal arbeitet, fährt tagtäglich an dem eindrucksvollen Gebäude direkt an der B 312 vorbei. Der große Schriftzug fällt den Pendlern ins Auge. Doch viele wissen nicht, was sich hinter den leuchtend blauen Lettern versteckt. Die Baumann GmbH, seit fünfzig Jahren in Lichtenstein präsent, ist ein Unternehmen, das weltweit zu den führenden Herstellern von Federn und Stanzteilen gehört. Am Samstag feierte das Werk sein Fünfzig-Jahr-Jubiläum (der GEA berichtete) und alle, egal ob Mitarbeiter oder Angehörige, Bewohner der Gemeinde und sonstige Interessierte, waren eingeladen mit zu feiern und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Mehr Besucher als erwartet feierten mit der Baumann GmbH in Lichtenstein ihr fünfzigjähriges Bestehen.FOTO: LEIPPERT
Mehr Besucher als erwartet feierten mit der Baumann GmbH in Lichtenstein ihr fünfzigjähriges Bestehen. FOTO: Gabriele Leippert
Diese Gelegenheit ließen sich Tausende Menschen nicht entgehen. Nur gut, dass die Bundesstraße derzeit für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, denn so nutzten zahlreiche Besucher die breite Trasse als Parkplatz. »Auf etliche Leute hatten wir zwar gehofft, aber doch nicht erwartet, dass es so viele werden«, freute sich der kaufmännische Leiter und Festinitiator Alexander Bitzer über das riesige Interesse. »Hierbei können wir uns in der Öffentlichkeit mal richtig präsentieren und zeigen, was wir machen.«

In vielen Gesprächen gab das Mitglied des Managements fachmännische Auskünfte über die Produktion oder erklärte wissbegierigen Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten in der Firma. »Für dieses Jahr sind die Plätze zwar schon vergeben, aber wir suchen natürlich immer wieder Lehrlinge«, meinte Bitzer. Vieles gab es für die Besucher zu sehen. So erfuhren sie auf einem Rundgang durch die Abteilungen etwa, wie einzelne Produkte wie Zug- und Druckfedern hergestellt werden, welche Maschinen in Einsatz kommen, wie Fertigungs- oder Geschäftsleitung arbeiten und wie eine Qualitätssicherung gemacht wird.

Konstrukteure oder Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung erläuterten, wie sie Abläufe optimieren, in der Ausbildungswerkstatt zeigten Lehrlinge, welche Handgriffe sie während ihres Unterrichtes schon erlernt haben. In der Kantine waren Bildtafeln aufgebaut, die die Entwicklung der Firma über die Jahre eindrucksvoll darstellten.

Allerhand für die Jugend

Wer von den Besuchern vom vielen Schauen ermüdet war, konnte sich im Festzelt stärken. Salatteller, Schnitzel mit Pommes oder Rindergulasch mit Spätzle, dazu noch massenhaft Kuchen, die Mitglieder der Narrenzunft Krautscheißer, die mit der Bewirtung beauftragt war, kamen dem Ansturm kaum hinterher.

Das Stimmungs-Duo »Tandem« unterhielt dazu mit schwungvoller Musik. Auch für die jüngeren Besucher war allerhand geboten. Auf einem Parcours durften sich die Kids im Segway-Fahren versuchen, im »Bungee Super Jumper« konnten sie meterhohe Sprünge machen. Der Aero-Trim drehte den Nachwuchs rasant um die eigene Achse, die allerkleinsten durften gemütlich im Karussell fahren oder in der Hüpfburg herumspringen. (lpt)



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