Pfullingen / Eningen / Lichtenstein
Schlösslesparkfest - Die Veranstalter sind weitgehend zufrieden mit dem Wetter und der Besucherzahl

Schlösslesparkfest in Pfullingen macht zufrieden

VON THOMAS BARAL

PFULLINGEN. »Freitagabend war es gut. Sonntag auch«. Der Samstagabend - »so schlecht war der auch nicht« - sagt Michael Wödl, Sprecher der Musik treibenden Vereine der Stadt. Wie immer zum Ende der Sommerferien feierten die Pfullinger ihr Schösslesparkfest, und da »gibt es natürlich auch immer Stammgäste«, denen das Wetter egal ist, so Wödl.

Kein Durchkommen mehr war am Sonntag bei der Aufführung der Tanzschule Werz  im Schlösslespark.
Kein Durchkommen mehr war am Sonntag bei der Aufführung der Tanzschule Werz im Schlösslespark. FOTO: Thomas Baral
Anderswo ist man auch nicht unzufrieden. So sagt beispielsweise Doris Sautter vom Albverein, dass es am Samstag für sie - bevor der Regen einsetzte - gar nicht schlecht lief, aber man hatte da ja auch ein »Alleinstellungsmerkmal«: Zur Kaffee-und Kuchenzeit war das Zelt des Albvereins das einzige, das schon bewirtet wurde. Der Samstagabend dagegen sei »nicht so toll gewesen« - so die Albvereinschefin, »aber das war auch klar, da wollte keiner raus in die Kälte und Nässe, der nicht musste«.

Im Trockenen abbauen

Ob die Vereine finanziell gut aus der Sache herauskommen, das konnte noch niemand so richtig sagen. Wödl jedenfalls freute sich besonders darüber, dass man am Sonntagabend das Zelt ohne Regen wieder abbauen könne und es nicht vorm Einmotten fürs nächste Jahr erst aufwendig trocknen müsse.

Ganz so schlimm entpuppte sich das Wetter am Samstagabend dann auch nicht. Weil der Regen so gegen 21.30 Uhr aufgehört habe, so Wödl, kamen doch noch viele Leute und ließen sich von den Allgäu Yetis unterhalten. Und weil überall an den neuralgischen Stellen am Abend Holzspäne gestreut wurden, nervte auch kein Matsch - wie bei früheren Festen - die Besucher. Von Problemen wie Schlägereien habe er auch nichts gehört. Voll war's, als die Rockgruppe P-Town Product spielte, auch am Sonntag bei den Aufführungen auf der Bühne. Am Morgen hätte Tante Frieda Jazzkränzchen aber eindeutig mehr Publikum verdient gehabt.

Beim Fassanstich zum Feststart hatte Bürgermeister Michael Schrenk die Delegationen der beiden Partnerstädte - Lichtenstein in Sachsen und Passy in Frankreich - begrüßt. Die Lichtensteiner waren angeführt worden vom »Nachtwächter« Christian Bretschneider. Die Franzosen waren mit ihrem Bürgermeister Patrick Kollibay da und betrieben einen Stand für Käse, Wein und Wurst. (GEA)



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