Pfullingen / Eningen / Lichtenstein
Freizeit - Der im Juni neu gegründete Verein »Festfabrik Pfullingen« möchte sich etablieren und auch neue Ideen umsetzen

Was der Verein »Festfabrik Pfullingen« so alles plant

VON GABRIELE LEIPPERT

PFULLINGEN. Rund siebzig eingetragene Vereine gibt es in der Echazstadt, im Juni ist noch ein neuer hinzugekommen: »Festfabrik Pfullingen«. Das Ansinnen der elf Gründungsmitglieder ist es, verschiedenste Feste für Junge und Junggebliebene anzubieten. Den Anfang macht das »Pfullinger Oktoberfest«, das morgen, Samstag, 14. Oktober, zum zweiten Mal in den Pfullinger Hallen über die Bühne gehen wird. Organisiert von der Handballabteilung des VfL, hatte es im vergangenen Jahr seine Premiere, soll aber auch heuer wieder die Besucher von den Hockern reißen.

Auf Anhieb ausverkauftes Haus: Das Oktoberfest 2016, organisiert von der VfL-Handballabteilung, war ein voller Erfolg.
Auf Anhieb ausverkauftes Haus: Das Oktoberfest 2016, organisiert von der VfL-Handballabteilung, war ein voller Erfolg. FOTO: Gabriele Leippert
»Ganz viele Besucher haben danach gemeint, dass es ein gigantischer Abend war und dass es unbedingt wiederholt werden sollte«. Und tatsächlich: »Wir sind bereits schon ausverkauft«, freut sich Vorsitzender Jens Wurster über die gute Mundpropaganda und den Anklang in sozialen Medien im Vorfeld.

»Aus den Erfahrungen im vergangenen Jahr haben wir gelernt«
 

»Nach der geglückten Erstauflage des Fests und der guten Resonanz von allen Seiten haben wir gedacht, diese Fete müsste ein fester Termin im Jahreskalender der Stadt werden«, erklärt sein Stellvertreter Ralf Schmied. Also suchten sich die beiden Vereinsvorderen, die schon das erste Oktoberfest mit organisiert hatten, weitere Mitstreiter und begannen mit den Vorbereitungen. Schließlich müssen Veranstaltungsort, Musikgruppen oder auftretende Künstler lange Zeit im Voraus gebucht werden. »Die Vorbereitungen für ein Fest in dieser Größenordnung laufen gut ein dreiviertel Jahr«, verdeutlicht Karola Essig.

Schnell merkte das Team, dass die Buchung von Sängern, DJ, Entertainern schon aus Haftungsgründen für sie als lose Gruppe gar nicht so einfach ist. »Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Verein zu gründen«, erklärt Wurster.

Gesagt, getan, am 12. Juni wurde die »Festfabrik« offiziell im Vereinsregister eingetragen und die Planung des zweiten Oktoberfests konnte durchstarten. Der Termin wird festgelegt, Programmpunkte vereinbart, Sponsoren an Land gezogen. »Aus den Erfahrungen im vergangenen Jahr, egal ob positiv oder nicht, haben wir gelernt«, sagt Ines Schmälzle. Vieles bei der Erstveranstaltung sei sehr gelungen gewesen, manches habe aber noch etwas verfeinert werden müssen.

Weil die elf Mitglieder allein das Fest unmöglich stemmen können, haben sie sich etwa siebzig VfL-Sportler aus Handball- und Turn-Abteilung als Helfer mit ins Boot geholt. »Falls wir am Samstag schwarze Zahlen schreiben sollten, würden diese beiden Abteilungen natürlich den Profit erhalten«, stellt Wurster klar. Allerdings habe der neue Verein zunächst einmal eine enorme finanzielle Vorleistung erbringen müssen.

»Vielleicht könnten wir den Sonntag hinzunehmen«
 

Für die Festfabrik bedeutet das Oktoberfest den Einstieg ins Vereinsdasein. »Jetzt wollen wir schauen, was wir bewegen können«, betont Wurster. Keinesfalls wollen sie aber in Konkurrenz zu bestehenden Vereinen oder Veranstaltungen treten. »Jetzt beobachten wir erst mal, wie die Zusammenarbeit untereinander, mit anderen Vereinen und Organisationen wie Feuerwehr, DRK oder auch der Stadt funktioniert.«

So schwebt den Verantwortlichen vor, das Oktoberfest zu verlängern, damit sich der zeitintensive Aufbau auch lohnt: »Vielleicht könnten wir den Sonntag dazu nehmen und mit Blasmusik für ältere Gäste attraktiv gestalten«. Natürlich hoffen die Verantwortlichen, dass sie noch weitere Mitglieder gewinnen können. »Dann könnten wir uns in verschiedene Gruppen aufteilen und mehrere Feste organisieren«, sagt Wurster. (GEA)

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