Schule - Schöner Erfolg für Regina Mosch, Lena Först und Claudia Tandler beim Landeswettbewerb »Sprache und Literatur«. Neuer Rekord mit 941 Einsendungen
Drei Preisträger aus der Region
PFULLINGEN/REUTLINGEN. Gleich drei Preisträger des Landeswettbewerbs Sprache und Literatur kommen heuer aus Pfullingen und Reutlingen: Regina Mosch (Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen), Lena Först und Claudia Tandler (beide vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen). Insgesamt wurden 26 Preise vergeben.
Mit 941 Einsendungen zu den acht ausgegebenen Themen hat der Landeswettbewerb in seinem zwanzigsten Durchgang einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. 126 Einsendungen, und damit ebenfalls mehr als in den Vorjahren, kamen aus dem Regierungsbezirk Tübingen.
Der Wettbewerb will Schülern der gymnasialen Oberstufe anregen, sich mit ihrer Muttersprache intensiver zu beschäftigen. Die Themen fordern auf zur Auseinandersetzung mit Werken der deutschen Literatur, mit der Geschichte und den Erscheinungsformen der heutigen Sprache oder zur sprachlichen Gestaltung eigener Wahrnehmungen, Beobachtungen oder Fantasien.
Regina Mosch aus der Jahrgangsstufe 12 am Isolde-Kurz-Gymnasium überzeugte mit einer Hausarbeit zum Thema »Geschultert - Was Menschen mit sich tragen. Beobachtungen in der Öffentlichkeit«. Die Abiturientinnen Lena Först und Claudia Tandler vom Friedrich-Schiller-Gymnasium haben gemeinsam im Anschluss an Wolfram von Eschenbach und J.R.R. Tolkien über Irrfahrten in der mittelalterlichen und modernen Literatur gearbeitet.
Vom 6. bis zum 9. Juli sind die Preisträger zum Seminar in die Akademie Obermarchtal eingeladen. Dort haben sie Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zu Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur. Auf dem Programm steht beispielsweise eine Autorenlesung samt Nachgespräch mit der Berliner Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Außerdem gibt es eine Schreib- und eine Theaterwerkstatt, sprach- und literaturwissenschaftliche wie journalistische Seminare. Die Seminarwoche endet am 9. Juli mit der Preisverleihung im Spiegelsaal des Klosters Obermarchtal.
Der Landeswettbewerb gilt als ein wichtiger Baustein im baden-württembergischen Konzept der Begabtenförderung. Allen Preisträgern wird die Möglichkeit geboten, sich an einem Qualifikationsverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes zu beteiligen. (ebo)
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