Neckar + Erms
Orts-Check - Wie lebt es sich in Wannweil? Die Gemeinde will sich nach innen weiter entwickeln

Orts-Check: Wie lebt es sich in Wannweil?

WANNWEIL. Die Wannweiler sind mit ihrer kleinen Gemeinde zwischen Kirchentellinsfurt und Reutlingen eng verbunden. Den Eindruck gewinnen zumindest Außenstehende sehr schnell. Was gefällt den Wannweilern, was könnte besser sein? Beim Orts-Check des Reutlinger General-Anzeigers haben die Bürger Gelegenheit, ihre Meinung anhand ausgewählter Fragen zu äußern: Link zum Formular unter dem Artikel. Selbstverständlich sind aber auch eigene Anmerkungen erwünscht.

Rund 5 150 Einwohner leben auf einer Fläche von 550 Hektar. Viel Möglichkeiten, sich nach außen zu entwickeln, gibt es da nicht. Deshalb setzt die Gemeinde seit geraumer Zeit auf konsequente Innenentwicklung, sagt Bürgermeisterin Anette Rösch. Nur so können auch die Streuobstwiesen an den Ortsrändern erhalten bleiben. Nächstes Projekt ist die Umsiedlung des Feuerwehrhauses. Damit soll im Ortskern Platz für neuen Wohnraum geschaffen werden.

Ein reges gesellschaftliches Leben und eine der schönsten Wohnlagen im Landkreis, so wirbt die Bürgermeisterin für Wannweil. Das scheint auch bei den Bewohnern anzukommen. Aller Prognosen zum Trotz wächst Wannweil langsam aber stetig.



Die Kinderbetreuung ist gut ausgebaut, eine Grundschule mit Ganztagsbetreuung vor Ort, weiterführende Schulen in den Nachbargemeinden - in Wannweil wird einiges getan, damit die Gemeinde für Familien attraktiv bleibt. Das Seniorenheim ist in der Dorfmitte angesiedelt. »Wir leben hier mit sehr viel Blick für den Anderen«, beschreibt es Rösch.

Gemeinde an der Kreisgrenze

Wie das die Wannweiler selbst sehen, will der Reutlinger General-Anzeiger nun beim Orts-Check erkunden. Wer noch mitmachen möchte, kann nebenstehenden Coupon ausfüllen und bis Mittwoch, 7. Dezember, an den Reutlinger General-Anzeiger schicken. Auch auf den GEA-Seiten im Internet können sich die Wannweiler äußern.

Wie lebt es sich in der Gemeinde an der Landkreisgrenze? Stimmt die Versorgung? Und wie sieht es mit dem kulturellen Angebot aus? Ist in dem Ort genug geboten oder könnte es gerade auch für die Jugend mehr sein? Die Gemeinde will behutsam Wohnraum schaffen und siedelt deshalb das Feuerwehrhaus um. Ist das ein kluger Schachzug oder sollte alles beim Alten bleiben? (iwa)

Formulare

Seite versenden
 

Das könnte Sie auch interessieren
Regionen

Wählen Sie Ihre Region

Karte mit einzelnen Regionen Tübingen Reutlingen Pfullingen Eningen Lichtenstein Über der Alb Neckar und Erms

EU-Gipfel setzt Griechen unter Druck

Brüssel (dpa) - Die Griechen müssen nach dem Wille... mehr»

Haushaltsausschuss billigt deutsche...

Berlin (dpa) - Deutschland kann sich an dem Millia... mehr»

Schwimm-EM: Gold für Biedermann,...

Paul Biedermann ist zum dritten Mal nacheinander Europameister über 200 Meter Freistil geworden. Foto: Marius Becker

Debrecen (dpa) - Mit hochgerecktem Daumen zeigte s... mehr»

Viele Fragezeichen bei Bayern - Was...

Bayerns Coach Jupp Heynckes musste die Niederlage im Champions-League-Finale erst einmal verarbeiten. Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Der Blick nach vorne fällt den Bay... mehr»

Immer mehr Unruhe im Machtkampf der...

Katja Kipping (l) und Katharina Schwabedissen wollen beim kommenden Parteitag der Linken als weibliche Doppelspitze kandidieren. Foto: Jochen Lübke

Berlin (dpa) - Nach dem Rückzug von Oskar Lafontai... mehr»

Aktion

Zeitungspaten gesucht

Zeitung lesen macht schlau! Setzen Sie sich als Zeitungspate dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen einen kostenlosen Zugang zur Tageszeitung haben.
lesen »
Twitter

Aktuelles aus dem Ermstal

Abonnieren sie die neuesten Kurzmeldungen aus dem Bereich Neckar und Erms! Infos unter
www.gea.de/twitter