Neckar + Erms
Orts-Check - Wannweiler reagieren verhalten auf die Überlegungen, das Feuerwehrhaus zu verlagern

Orts-Check: Wannweils große Pläne für die Zukunft

Von Irmgard Walderich

WANNWEIL. Die erste Ortskernsanierung ist abgeschlossen, nun bemüht sich Wannweil ein weiteres Mal um die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm. Das Gebiet ist großzügig abgesteckt. Es reicht von der Schillerstraße bis zur Kusterdinger Straße, von der Friedrich-List-Straße bis zur Echaz. Im Bereich Brühlstraße bis zum alten Schulhaus überspringt das Gebiet sogar den Fluss. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei die Überlegung, das Feuerwehrhaus ins Gewerbegebiet zu verlagern, um Raum und dort Bauplätze zu schaffen. Wachstumspotenzial im Ort.

Die Verlegung des Feuerwehrhauses ist ein Schwerpunkt im Antrag auf Aufnahme ins Landessanierungsprogramm. GEA-FOTO: WALDERICH
Die Verlegung des Feuerwehrhauses ist ein Schwerpunkt im Antrag auf Aufnahme ins Landessanierungsprogramm. FOTO: Irmgard Walderich

Rösch reagiert gelassen

Auf die Pläne angesprochen, reagieren die befragten rund 200 Wannweiler allerdings eher verhalten. Über 40 Prozent sind sich nicht sicher, ob es richtig ist, das Feuerwehrhaus umzusiedeln. Mit Nein beantworten rund 31 Prozent die Frage, dafür sind fast 29 Prozent.

Ein kritisches Ergebnis, das Bürgermeisterin Anette Rösch gelassen zur Kenntnis nimmt. Noch sei das Verfahren ganz am Anfang. Konkrete Pläne wird es erst geben, wenn die Gemeinde ein weiteres Mal in das Landessanierungsprogramm aufgenommen ist. Schließlich seien Planungskosten förderfähig. Die Entscheidung erwartet die Bürgermeisterin im Mai. Bis dahin müsse jetzt erst einmal abgewartet werden.



Sollte Wannweil ein weiteres Mal den Zuschlag bekommen, ist allerhand vorstellbar. Das mit der Antragstellung beauftragte Büro hat mehrere Schwerpunkte im »Ortskern 2« festgelegt. Neben dem Feuerwehrhaus ist das die Modernisierung des alten Schulhauses mit Umgestaltung der Außenfläche. Auch das Mühlenviertel an der Echaz gehört zu den Ecken der Gemeinde, die aufgewertet werden könnten. Möglich wäre auch eine Renaturierung der Echaz in einigen Teilbereichen, verbunden mit der Freilegung des Mühlkanals. Alles Überlegungen, die das Gesicht Wannweils verändern können.

Bisher noch Zukunftsmusik. Sollte im Mai ein positiver Bescheid ins Rathaus flattern, kann aber mit den konkreten Planungen begonnen werden. (GEA)



Seite versenden
 

Das könnte Sie auch interessieren
Regionen

Wählen Sie Ihre Region

Karte mit einzelnen Regionen Tübingen Reutlingen Pfullingen Eningen Lichtenstein Über der Alb Neckar und Erms

Lars Ulrich probiert es mit der...

Lars Ulrich hat seine Schießbude für das Fernsehen kurzfristig verlassen. Foto: Claudio Reyes

New York (dpa) - Metallica-Schlagzeuger Lars Ulric... mehr»

Hintergrund: Eurobonds und...

Berlin (dpa) - Eurobonds und Finanztransaktionsste... mehr»

Bosch schafft 2000 neue Stellen in...

Ende des Jahres will Bosch 121 000 Menschen beschäftigen. Foto: Bernd Weißbrod/Archivbild

Stuttgart (dpa) - Der Technologiekonzern und weltg... mehr»

Experten: Jobaufschwung im Mai...

Laut Experten gab es im Mai 2,86 Millionen Jobsuchende. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Nürnberg (dpa) - Der Jobaufschwung in Deutschland ... mehr»

Alonso Schnellster im ersten...

Fernando Alonso ist am besten aus den Startlöchern gekommen. Foto: Alejandro Garcia

Monte Carlo (dpa) - Ferrari-Pilot Fernando Alonso ... mehr»

Aktion

Zeitungspaten gesucht

Zeitung lesen macht schlau! Setzen Sie sich als Zeitungspate dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen einen kostenlosen Zugang zur Tageszeitung haben.
lesen »
Twitter

Aktuelles aus dem Ermstal

Abonnieren sie die neuesten Kurzmeldungen aus dem Bereich Neckar und Erms! Infos unter
www.gea.de/twitter