Straßenverkehr - Sobald die verkehrsrechtliche Anordnung des Landratsamts vorliegt, wird die verlängerte Gustav-Werner-Straße probeweise für zwei Monate gesperrt

Keine Durchfahrt zu Carl-Zeiss-Straße für zwei Monate

WANNWEIL. »Wir sind in engem Kontakt mit der Gemeinde Wannweil, um die Sache auf den Weg zu bringen«, sagt Sebastian Ritter, Leiter des Verkehrs- und Ordnungsamts beim Landratsamt in Reutlingen.

FOTO: Heiner Keller
»Die Sache« ist die in der März-Sitzung des Wannweiler Gemeinderats mit knapper Mehrheit beschlossene probeweise Schließung der verlängerten Gustav-Werner-Straße für den Zeitraum von zwei Monaten.

Diese interimsweise Schließung des kleinen Abschnitts des Sträßchens, das von Wannweil in die Carl-Zeiss-Straße in Reutlingen und damit ins große Industriegebiet Mark-West und zur Bundesstraße 28 führt, hatten die Fraktionen von CDU und Grün-Alternativer Liste (GAL) in einem gemeinsamen Antrag gefordert, der schließlich mit sieben zu sechs Stimmen denkbar knapp durchkam (der GEA berichtete).

Die Gemeinde kann für diese Gemeindeverbindungsstraße die Sperrung auf Zeit auf den Weg bringen, doch für die dazu notwendige Ausschilderung ist das Landratsamt in seiner Funktion als »untere Straßenverkehrsbehörde« zuständig. Es wird wohl nur noch wenige Tage brauchen, bis man sich im Landratsamt darüber im Klaren ist, wo entsprechende Durchfahrts-Verbotsschilder aufgestellt werden und was auf ihnen zu lesen sein wird. Den Hinweis »keine Durchfahrt zur Carl-Zeiss-Straße« wird es wohl auf jeden Fall geben, um den Autofahrern klar zu signalisieren, dass momentan auf der Gustav-Werner-Straße kein Durchkommen nach Wannweil ist. Während der Sperrung wird es seitens der Gemeinde erneut Verkehrszählungen geben, von denen sich die Antragsteller von CDU und GAL neue Daten, Zahlen und Fakten versprechen, wie der Verkehr innerorts in Wannweil künftig fließen soll. (hek)

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