Giglio/Rom (dpa) - Die Suche nach Vermissten in dem Wrack der «Costa Concordia» ist am Sonntagmorgen unterbrochen worden, weil sich das Schiff in der Nacht etwas stärker bewegt hatte.
Bei der Suche nach weiteren Opfern sollte auch ein ferngesteuerter Unterwasser-Roboter eingesetzt werden. Foto: Luca Zennaro
Starker Wind und hohe Wellen dürften für die Verlagerung des gekenterten Kreuzfahrtschiffes verantwortlich sein, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Kontrollinstrumente hätten gezeigt, dass sich die «Costa Concordia» innerhalb von sechs Stunden um dreieinhalb Zentimeter bewegt habe. Der Krisenstab auf der Insel Giglio hatte mehrfach betont, dass sich das 290 Meter lange Schiff zwar leicht bewege, es jedoch stabil auf einem Felsen liege.
Wegen des aufziehenden schlechten Wetters waren schon am Samstag die letzten Vorbereitungen für das Abpumpen des Treibstoffs aus den Tanks unterbrochen worden. Es wurde eine 17. Leiche geborgen, bei der es sich nach Angaben der Präfektur in Grosseto um ein peruanisches Crewmitglied handelt. Nach den Daten der Präfektur vom Sonntag sind jetzt noch 16 Menschen verschollen, darunter sieben Deutsche.
Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen. Ein Anleger reichte bereits Klage ein.
Der Machtkampf um den Vorsitz der Linken geht nach dem Verzicht Oskar Lafontaines in eine neue Runde: Die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen kandidieren für eine weibliche Doppelspitze.