Weltspiegel
Schifffahrt

Wetter behindert Arbeiten an der Costa Concordia

Giglio/Rom (dpa) - Schlechtes Wetter und raue See haben die letzten Vorbereitungen für das Öl-Abpumpen aus der gekenterten «Costa Concordia» behindert.

Havarierter Luxusliner: Nach dem Schiffbruch werden immer noch etwa 20 Menschen vermisst, 16 wurden bisher tot geborgen. Foto: Carlo Ferraro
Havarierter Luxusliner: Nach dem Schiffbruch werden immer noch etwa 20 Menschen vermisst, 16 wurden bisher tot geborgen. Foto: Carlo Ferraro
Wie der Krisenstab auf der Insel Giglio mitteilte, wurde das von der Bergungsfirma Smit eingesetzte Brückenschiff «Pontone Meloria» von dem Kreuzfahrtschiff getrennt. Dies sei aus Sicherheitsgründen geschehen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Die Vorbereitungen sollten erst dann wieder aufgenommen werden, wenn sich das Wetter beruhigt habe. Smit wollte eigentlich am Samstag mit dem Abpumpen der etwa 2300 Tonnen Treibstoff - überwiegend Schweröl - beginnen.

Fortgesetzt wurde die Suche nach weiteren Opfern der Havarie. Zwei Wochen nach dem Schiffbruch werden immer noch etwa 20 Menschen vermisst, 16 wurden bisher tot geborgen. Auch ein ferngesteuerter Unterwasser-Roboter sollte sich an der Suche am Schiff beteiligen.

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Kreuzfahrt-Drama Costa Concordia
FOTO:  AP
 

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