Duisburg (dpa) - Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat Fehler im Umgang mit dem Loveparade-Unglück eingeräumt. Er bedauere es sehr, dass er sich in der Vergangenheit selbst an den Diskussionen über Verantwortlichkeiten beteiligt habe.
Das schreibt Sauerland in einem Weihnachtsgrußwort, das auf der Internet-Seite der Stadt veröffentlicht wurde. Damit sei er der Situation nach dem Unglück und insbesondere den Gefühlen der Geschädigten nicht gerecht geworden. Bei der Loveparade in Duisburg waren Ende Juli 21 Menschen ums Leben gekommen, hunderte wurden bei der Massenpanik verletzt.
«Ich möchte mich auch an dieser Stelle ausdrücklich entschuldigen, wenn bei den Betroffenen der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich mich meiner Verantwortung entziehen will», erklärte Sauerland. «Dies war nicht nur nicht beabsichtigt, sondern entspricht auch nicht den Tatsachen.» Die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen müssten abgewartet werden. «Sollten dann berechtigte Vorwürfe erhoben werden, werde ich mich der Verantwortung stellen und diese auch wahrnehmen.»
Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen. Ein Anleger reichte bereits Klage ein.
Der Machtkampf um den Vorsitz der Linken geht nach dem Verzicht Oskar Lafontaines in eine neue Runde: Die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen kandidieren für eine weibliche Doppelspitze.