Weltspiegel
Klima

Deutschland immer stärker von Extremwetter betroffen

Bonn (dpa) - In Deutschland nehmen extreme Wetterereignisse zu. Im vergangenen Jahr rückte die Bundesrepublik auf dem Klima-Risiko-Index der Umweltschutzorganisation Germanwatch vom 64. auf den 42. Platz der am meisten betroffenen Staaten vor.

Auto auf einer bei einem schweren Unwetter mit Starkregen überfluteten Straße in Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte / Archiv
Auto auf einer bei einem schweren Unwetter mit Starkregen überfluteten Straße in Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte / Archiv
15 Menschen starben demnach durch Extremwetter wie Stürme und Überschwemmungen, der Schaden betrug fast vier Milliarden Dollar (etwa 3,5 Milliarden Euro). Die Zahlen wurden bei der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlicht.

Platz 10 belegen die USA. «Sie sind also nicht nur einer der Verursacher des Klimawandels, sondern auch Leidtragender», sagte Vera Künzel, eine der Autorinnen des Berichts. 2016 verzeichneten die USA 267 Todesopfer und 47 Milliarden Dollar Schäden. Am stärksten betroffen sind jedoch arme Länder. An der Spitze der Liste stehen Haiti, Simbabwe, Fidschi, Sri Lanka und Vietnam.

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