Weltspiegel
Schifffahrt

Bergungsteam findet vier Leichen in Costa Concordia

Giglio/Rom (dpa) - Taucher der Feuerwehr haben am Mittwoch vier Leichen im überfluteten Teil der gekenterten «Costa Concordia» gefunden.

Das gekenterte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" vor der Küste von Giglio, Italien. Foto: Luca Zennaro/Archiv
Das gekenterte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" vor der Küste von Giglio, Italien. Foto: Luca Zennaro/Archiv
Das hat der Krisenstab auf der Insel Giglio mitgeteilt, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. 15 Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes wurden zuletzt noch vermisst. Die Leichen wurden den Angaben zufolge auf dem vierten Deck des am 13. Januar havarierten Schiffes gesichtet.

Die Bergung der Toten werde wegen erschwerter Arbeitsbedingungen länger dauern, heißt es. Nach einer Überprüfung der Aussagen von Überlebenden der Havarie über den möglichen Verbleib von Vermissten waren Taucher nach längerer Pause gezielt auf die Suche gegangen.



Das Kreuzfahrtschiff war am 13. Januar vor der toskanischen Insel gekentert. Gegen den Kapitän Francesco Schettino wird wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt. 17 Leichen wurden bisher geborgen, unter den Vermissten sind noch sechs Deutsche.


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Die Schreckensfahrt der Costa Concordia

Kreuzfahrt-Drama vor Italien

Kreuzfahrt-Drama Costa Concordia
FOTO:  AP
 
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