Berlin (dpa) - Entgegen aller anfänglichen Kritik ist das Interesse am Bundesfreiwilligendienst (BFD) so groß, dass die Träger Bedarf für 30 Prozent zusätzlicher Stellen haben. Fünf der sechs größten Trägerverbände wollen insgesamt weitere 10 500 BFD-Stellen vom Bund gefördert bekommen.
Eine Bundesfreiwilligendienstleistende besucht eine Seniorin in ihrer Wohnung. Das Interesse an BFD-Stellen ist groß. Foto: Jens Kalaene
Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Die 250 Millionen Euro im Bundeshaushalt sind für 35 000 Stellen eingeplant - für rund 29 500 sind bereits Verträge mit Freiwilligen unterzeichnet. Das Familienministerium rechnet mit voraussichtlich 60 000 Bewerbern in diesem Jahr.
An der Umfrage beteiligt haben sich der Evangelische Freiwilligendienst, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Internationale Bund. Die Caritas machte unter Verweis auf die Haushaltssituation im Bund keine Angaben. Es sei unrealistisch, momentan mehr Plätze zu fordern, sagte eine Sprecherin.
Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen. Ein Anleger reichte bereits Klage ein.
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