Verwaltungsgerichtshof

Stuttgart 21 - Bahn darf am Flughafen vorerst keine Bäume fällen

Stuttgart/Mannheim (dpa/lsw) - Die Deutsche Bahn darf vorerst keine Bäume für ihr Projekt Stuttgart 21 am Landesflughafen fällen. Das ist Folge eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtshofes (VGH) in Mannheim.

FOTO: dpa
Dieser verbietet der Bauherrin von Stuttgart 21 die für das Verlegen einer Gas- und Stromleitung notwendigen Rodungen. Geklagt hatte die Schutzgemeinschaft Filder gegen die Baugenehmigung für den Abschnitt Neubaustrecke und den Fernbahnhof durch das Eisenbahnbundesamt.

Die Bahn bedauerte am Donnerstag in Stuttgart, nicht wie vorgesehen beginnen zu können, um das Baufeld frei zu machen. Sie wolle nun prüfen, inwieweit sich der Beschluss, über den zunächst «Stuttgarter Zeitung» und der SWR berichtet hatten, auf anstehende Baumaßnahmen auswirkt.

Das Mannheimer Gericht betonte, es handele sich noch nicht um die endgültige Entscheidung in der Sache. Allerdings habe es mit dem sogenannten Hängebeschluss ohne Beweiseaufnahme und mündliche Verhandlung verhindern wollen, dass die Bahn unumkehrbare Fakten schaffe. Es gehe um das «Einfrieren der Situation», erläuterte ein Gerichtssprecher.

Baumfällarbeiten bei Stuttgart 21 sind von jeher umstritten: Unter anderem führten die Proteste gegen die Rodungen für das S-21-Grundwassermanagement im Stuttgarter Schlossgarten zu der Auseinandersetzung mit Verletzten am «Schwarzen Donnerstag» 2010.

Das könnte Sie auch interessieren
Regionen

Wählen Sie Ihre Region

Karte mit einzelnen Regionen Tübingen Reutlingen Pfullingen Eningen Lichtenstein Über der Alb Neckar und Erms
Aktuelle Beilagen
Die GEA-Kampagne

200 Jahre Fahrrad

Geschichten, Messe, Touren, Gewinnspiel: Der 200. Geburtstag des Fahrrads wird  gefeiert, und der GEA ist mit einer großen Kampagne dabei
Geschichten, Touren, Hintergründe: Der 200. Geburtstag des Fahrrads wird gefeiert, und der GEA ist mit einer großen Kampagne dabei.
lesen » www.gea.de/fahrrad
Land

Entwarnung nach Bombendrohung

Die Polizei sperrt am 22.06.2017 in Friedrichshafen nach einer Bombendrohung den Platz um das Medienhaus am Hafen ab. Im Hintergrund ist das Zeppelin-Museum zu sehen.
Mitarbeiter der Friedrichshafener Stadtbibliothek finden einen Brief mit einer Bombendrohung. Polizeibeamte räumen das gesamte Gebäude und suchen mit Spürhunden nach Sprengstoff.
lesen »

Obama verteidigt seine Gesundheitsreform: Aufruf zum Kompromiss

Washington (dpa) - Der ehemalige US-Präsident Bara... mehr»

Streit um Berliner Spielstraße kommt vor Gericht

Ein «Spielstraße»-Hinweisschild und ein Geschwindigkeitsschild hängen in Berlin in der Gudvanger Straße in Prenzlauer Berg. Foto: Monika Skolimowska

Berlin (dpa) - Das Verwaltungsgericht Berlin verha... mehr»

Trump will nun doch keine Comey-Aufzeichnungen haben

Washington (dpa) - Nach wochenlangem Rätselraten h... mehr»

Unwetter toben auch in der Nacht über Deutschland

Blick in den Regen aus der Wandelhalle des Hauptbahnhofs in Hamburg. Foto: Eckart Gienke

Offenbach (dpa) - Heftige Unwetter sind in der Nac... mehr»

Merkel lobt May-Angebot zum Brexit

Brüssel (dpa) - Großbritannien hat ein erstes konk... mehr»

Drogen

UN stellen Weltdrogenbericht vor - Millionen leiden

 Die Installation mit dem Titel 'Hollywood's Best Party
Im Weltdrogenbericht schildern UN-Experten, welche Auswirkungen die Drogensucht auf die Betroffenen hat. Allein in Europa sollen illegale Drogen im Schwarzmarktwert von 20 bis 30 Milliarden Euro abgesetzt werden.
lesen »
Mitarbeiter gesucht!
  • Stellenanzeigen werden geladen...