Mehrkosten

S 21: Klage der Bahn gegen Partner steht bevor

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Deutsche Bahn will an diesem Freitag Klage gegen ihre Projektpartner beim Milliardenvorhaben Stuttgart 21 einreichen.

Das Land trägt zu den Gesamtkosten 930 Millionen bei, die Stadt Stuttgart knapp 300 Millionen. Beide weigern sich, mehr zu zahlen. Foto: Marijan Murat
Das Land trägt zu den Gesamtkosten 930 Millionen bei, die Stadt Stuttgart knapp 300 Millionen. Beide weigern sich, mehr zu zahlen. Foto: Marijan Murat
Die Klageschrift gegen Land, Stadt und Region Stuttgart sowie Flughafen werde beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingereicht, sagte ein Bahnsprecher am Donnerstag in Stuttgart. Der Konzern dringt darauf, dass sich die Projektpartner an Mehrkosten über die Summe von rund 4,5 Milliarden Euro hinaus generell beteiligen. Um konkrete Summen und Anteile geht es dabei nicht. Die Bahn kalkuliert mit einem Finanzierungsrahmen von bis zu 6,5 Milliarden Euro für die Neuordnung des Stuttgarter Bahnknotens.

Die bevorstehende Klage führt auch zu Problemen im Verhältnis der Finanziers untereinander. Das Land sieht sich nun seinerseits möglicherweise gezwungen, vorsorglich eine Klage gegen die Stadt Stuttgart einzureichen, will das aber eigentlich nicht.

Das könnte Sie auch interessieren
Regionen

Wählen Sie Ihre Region

Karte mit einzelnen Regionen Tübingen Reutlingen Pfullingen Eningen Lichtenstein Über der Alb Neckar und Erms
Land

Grippewelle im Südwesten fordert acht Todesfälle

Ein kranker Mann liegt im Bett und misst Fieber. Foto: Andreas Gebert
Die Grippewelle rollt über den Südwesten und forderte erste Opfer: Seit Beginn der Saison Anfang Oktober starben acht Menschen infolge einer Infektion.
lesen »
Polizeimeldung

60000 Euro Schaden nach Unfall mit zwei Lastwagen

Ein Polizeiwagen im Einsatz Foto: Roland Weihrauch/Archiv
Ein Schaden in Höhe von vermutlich über 60.000 Euro ist bei einem witterungsbedingten Verkehrsunfall am Ortsbeginn von Metzingen entstanden.
lesen »
Bildung

Realschule in Dußlingen geplant

Überzeugt vom Projekt Realschule (von links): Schulleiter Stefan Creuzberger, stellvertretender Vorsitzender Matthias Heinz, Verwaltungsleiterin Margret Grünenwald von der Freien Evangelischen Schule Reutlingen und Dußlingens Bürgermeister Thomas Hölsch.
Die Anfrage der Freien Evangelischen Schule Reutlingen (FES), in seiner Gemeinde eine Realschule zu gründen, hat der Dußlinger Bürgermeister hocherfreut zur Kenntnis genommen. Sollte die Schule vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt werden, wird sie Bewegung in die Schullandschaft im Steinlach-Wiesaz-Tal bringen.
lesen »
Dokumentation

Reutlinger Stadtbibliothek zeigt Leben und Werk Michael Endes

Michael Ende in jungen Jahren als Schauspieler. Foto: Nachlass Michael Ende
Michael Ende war - und das mag überraschen - zunächst einmal Schauspieler. Schlagartig bekannt aber wurde er durch sein bis heute beliebtes Buch »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«.
lesen »

Schiedsrichter-Chef Fröhlich: Videobeweis wird bei WM kommen

Plädiert für den Videobeweis auch bei der WM in Russland: Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich. Foto: Andreas Arnold

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Schiedsrichter... mehr»

Nur ein Sieg zählt: DHB-Team gegen Tschechien unter Druck

DHB-Team Bob Hanning sieht das deutsche Team gegen Tschechien in der Pflicht. Foto: Monika Skolimowska

Varazdin (dpa) - Es geht jetzt nur noch ums Gewinn... mehr»

Wieder Wirbel um Aubameyang: BVB streicht Gabuner erneut

lässt das Sportliche bei Borussia Dortmund derzeit in den Hintergrund rücken: Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang. Foto: Guido Kirchner

Berlin (dpa) - Er ist nicht dabei, und dennoch dre... mehr»

Frist für Angebote im zweiten Niki-Insolvenzverfahren endet

Auch der ehemalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda bietet für die von ihm gegründete Fluggesellschaft. Foto: Wolfgang Duveneck

Korneuburg (dpa) - Im Insolvenzverfahren für die A... mehr»

Erste Fernzüge der Deutschen Bahn rollen wieder

Berlin (dpa) - Nach der deutschlandweiten Einstell... mehr»

US-Präsident

Trump verteilt »Fake News Awards«

Donald Trump hatte schon als Kandidat ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Medien - als Präsident setzt er das in einmaliger Weise fort. Foto: Andrew Harnik/Archiv
US-Präsident Donald Trump hat «Fake News Awards» für aus seine Sicht besonders unredliche und falsche Berichterstattung verliehen.
lesen »
Mitarbeiter gesucht!
  • Stellenanzeigen werden geladen...


Videos
Aktuelle Beilagen