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Mutmaßliche Betreiber des Neonazi-Portals «Altermedia» vor Gericht

Stuttgart (dpa/lsw) - Weil sie über das Internetportal «Altermedia» massenhaft und systematisch rechtsextremistisches Gedankengut verbreitet haben sollen, müssen sich zwei Männer und drei Frauen vor Gericht verantworten.

Die Startseite des mittlerweile verbotenen rechtsextremen Internetportals «Altermedia».
Die Startseite des mittlerweile verbotenen rechtsextremen Internetportals «Altermedia». FOTO: dpa
In Stuttgart-Stammheim startet am Donnerstag der bis ins nächste Jahr hinein geplante Prozess gegen das Quintett. Die Anklage lautet auf Volksverhetzung.

Zwei Angeklagten - darunter ein 28-Jähriger aus dem Schwarzwald - wird zudem die Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgehalten, um über «Altermedia» volksverhetzende Äußerungen zu verbreiten. Den anderen drei Angeklagten wird Mitgliedschaft darin vorgeworfen. Neben verbotenen Grußformeln und Parolen sollen auf «Altermedia» seit 2012 volksverhetzende Äußerungen veröffentlicht worden sein: von Gewaltaufrufen gegen in Deutschland lebende Ausländer bis hin zur Leugnung des Holocausts. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Plattform im Januar 2016 verboten.

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