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Deutsche Bischöfe beraten über Missbrauchsskandal

Fulda (dpa) - Nach dem monatelangen Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche kommen die deutschen Bischöfe in Fulda zu ihrer traditionellen Herbst-Vollversammlung zusammen.

Die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. (Archivbild)
Die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. (Archivbild)
Die 67 Bischöfe und Weihbischöfe aus den 27 Diözesen wollen sich weiter beraten und Präventionsmaßnahmen präsentieren. Zuletzt drehte sich die öffentliche Diskussion nach der Vorstellung verschärfter Leitlinien auch um die Frage finanzieller Entschädigungen für die Opfer. Missbrauchsopfer hatten am Wochenende in Berlin angekündigt, sie forderten vom katholischen Jesuitenorden 82 373 Euro pro Opfer und wollten sich damit auch an die Bischofskonferenz wenden. Die Jesuiten sollen nur eine «Summe im vierstelligen Bereich» angeboten haben.



Im Verlauf der viertägigen Beratungen wollen die Oberhirten auch über die Kirchenfinanzen sprechen und ihre Haltung zum bundesweiten freiwilligen Zivildienst darlegen.

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