Fulda (dpa) - Nach dem monatelangen Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche kommen die deutschen Bischöfe in Fulda zu ihrer traditionellen Herbst-Vollversammlung zusammen.
Die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda. (Archivbild)
Die 67 Bischöfe und Weihbischöfe aus den 27 Diözesen wollen sich weiter beraten und Präventionsmaßnahmen präsentieren. Zuletzt drehte sich die öffentliche Diskussion nach der Vorstellung verschärfter Leitlinien auch um die Frage finanzieller Entschädigungen für die Opfer. Missbrauchsopfer hatten am Wochenende in Berlin angekündigt, sie forderten vom katholischen Jesuitenorden 82 373 Euro pro Opfer und wollten sich damit auch an die Bischofskonferenz wenden. Die Jesuiten sollen nur eine «Summe im vierstelligen Bereich» angeboten haben.
Im Verlauf der viertägigen Beratungen wollen die Oberhirten auch über die Kirchenfinanzen sprechen und ihre Haltung zum bundesweiten freiwilligen Zivildienst darlegen.
Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen. Ein Anleger reichte bereits Klage ein.
Der Machtkampf um den Vorsitz der Linken geht nach dem Verzicht Oskar Lafontaines in eine neue Runde: Die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen kandidieren für eine weibliche Doppelspitze.