Kulturnacht - Hier findet jeder seinen Rhythmus: »Reutlingen tanzt« bietet am 8. Oktober ein vielfältiges Programm

Im Tanzrausch für eine Nacht

VON LENA KROENLEIN

REUTLINGEN. Die Vielfalt und Schönheit des Tanzes zu zeigen und somit den Besuchern die Lust darauf zu vermitteln: Dieses Konzept steckt hinter »Reutlingen tanzt«, einer Veranstaltung, die im Rahmen der Reutlinger Kulturnacht am 8. Oktober über die Bühne geht.

Bei der Pressekonferenz am Montag wurde das Programm der Tanznacht vorgestellt, das eine Mischung aus Show und Dancefloor im Wechsel bietet. »In der Form und in dem Umfang ist die Tanznacht neu«, erklärt Heike Speidel. Die Reutlinger Innenarchitektin hat das Programm organisiert und konzipiert und ist auch schon seit mehreren Jahren selbst tanzend aktiv. Neben Edith Koschwitz vom Kulturnachtbüro und Fabrizio Laraia vom Tanzstudio »dance+music« in Reutlingen war auch Hazelle Kurig von der »Rainbow Dance Factory Tübingen« beim Pressetermin mit dabei, um ihr Stepp-Programm vorzustellen.

Steppend zur Listhalle

Kurigs Stepp-Programm soll »Reutlingen tanzt« einleiten. Vom Marktplatz bis zur Listhalle wird sie mit ihrer Steppgruppe die Besucher zum Stepptanzen einladen und dann in der Listhalle eine Steppshow zeigen. Danach stehen im Laufe des Abends namhafte Tanzprofis aus der Region, Tanzlehrer, Showgruppen und Turniertänzer auf der Bühne. »Es wird Stundenblöcke mit verschiedenen Tanzthemen geben«, erklärt Speidel.

Unter dem Motto »Ballroom Dancing« werden in der ersten Stunde Turnierpaare des Tanzsportclubs Schwarz-Weiß Reutlingen ihre Standard- und lateinamerikanischen Tänze sowie eine Tanzformation mit Tänzen aus dem 20. Jahrhundert vorführen. In der zweiten Stunde geht es um Tänze aus südlichen und östlichen Ländern. Hier wird unter anderem die Stuttgarter Flamencogruppe ihr Können auf der Bühne präsentieren.

Die dritte Stunde schlägt den Bogen vom klassischen Ballett durch die Showgruppe vom Tanzwerk Reutlingen über die süddeutschen Hip-Hop-Meister aus dem Pfullinger Tanzstudio »Dance & Art« und dem deutschen Meister im Breakdance Thomas Stark mit seinen Battletoys bis hin zu der südamerikanischen Tanz- und Kampfkunst Capoeira, aufgeführt vom gleichnamigen Reutlinger Verein.

Lichtkunst zum Anschauen

Egal, ob man mitmacht oder nur zusieht, wenn »Reutlingen tanzt«, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei der Vielfalt an Tanzarten gibt es bestimmt eine Vorführung, zu der man das Tanzbein schwingen möchte. »Natürlich werden die Zuschauer während des Abends auch genügend Möglichkeiten haben, selbst zu tanzen«, erklärt Heike Speidel. Aber auch diejenigen, die lieber zusehen wollen, kommen an diesem Abend nicht zu kurz.

Zum Anschauen eignet sich auch die Lichtkunst der beiden Künstler Matthias Rapp und Wolfgang Steeb. Sie sorgen dafür, dass auch an der Fassade der Listhalle getanzt wird. Zusätzlich eingerahmt wird die Tanznacht von zwei Fotoausstellungen: Die Reutlinger Fotografen Marek Kluz und Sergey Vetrov zeigen ihre am Volkspark entstandene Fotoserie »Salsa über Jahreszeiten«. Und der Fotograf Uwe Becker bannt dynamische Tanzbewegungen auf seine Fotografien.

Fabrizio Laraia von »dance+music«, der die Tanznacht moderiert, wird am Ende des Showteils, in der vierten Stunde, mit Zumba, dem neuen Fitness- und Modetanz, den Auftakt zur Disconacht einleiten. Einen kleinen, einleitenden Vorgeschmack aufs Steppen gab es bereits auf der Pressekonferenz. Hazelle Kurig hat mithilfe eines Brettes und Fabrizio Laraia gezeigt, wie es geht.

Apropos Vorgeschmack: Wer sich fürs Tanzen schon einmal aufwärmen will, dem bietet Fabrizio Laraia am kommenden Montag, 26. September, um 20 Uhr in seinem Gratisworkshop »Fit für Reutlingen tanzt« im »dance+music« die Gelegenheit dazu. Eine Voranmeldung ist aber notwendig unter www.tanzen-reutlingen.de. (GEA)

www.reutlinger-kulturnacht.de



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