Literatursommer - Jungdramatikerin Nina Ender rappt und performt ihre Texte in der Stadtbibliothek

Getragen vom Puls der Sprache

Von Armin Knauer

REUTLINGEN. Dass sie ihre Texte lesen würde, wäre zu wenig gesagt: Nina Ender performt ihre Gedichte, Dialoge und Geschichten. In der Reutlinger Stadtbibliothek trat sie am Donnerstagabend im Rahmen des Literatursommers 2012 auf. Mit dabei: das Didgeridoo-Duo Thoralf Kalweit und Erich Harnischfeger.

Energiegeladene Performance: Nina Ender bei ihrer Lesung in Reutlingen.
Energiegeladene Performance: Nina Ender bei ihrer Lesung in Reutlingen. FOTO: Armin Knauer
Nina Enders Auftritte sind wie Rap-Musik ohne Musik. Die in Ulm aufgewachsene Autorin, die mittlerweile in Berlin lebt, hat den Stückewettbewerb der Berliner Schaubühne gewonnen (mit "Die Wissenden") und den Jugendtheaterwettbewerb Baden-Württemberg. In Reutlingen berichtete sie über ihr geplantes Jugendtheaterstück "Pidkids.de". Es versetzt sich in die Sicht von Jugendlichen, die erfahren, dass sie ursprünglich aufgrund einer Präimplantationsdiagnostik (PID) entstanden sind.
Ender las, pardon: "performte" auch Texte über Behinderung, demokratischen Aufbruch, ihre eigene Liebe zum Theater und vieles mehr. Mitreißend war die Energie, mit der sie ihre Arbeiten vortrug, und das Pulsieren der Sprache, das ihre Texte trägt. Insgesamt ein spannender Einblick in die Werkstatt einer aufstrebenden Jungdramatikerin. (GEA)

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