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05.02.2016

Reutlingen

Kicken nur unter Landsleuten?

REUTLINGEN. Am Mittwoch tagte im großen Sitzungssaal des Rathauses der Integrationsrat, der sich aus 14 Mitgliedern und ebenso vielen Stellvertretern zusammensetzt. Unter der Leitung von Bürgermeister Robert Hahn wurden die Ergebnisse eines ethnologischen Forschungsprojekts zum Thema »Sport und Integration in Reutlingen« ausführlich vorgestellt.

Wie verläuft die interkulturelle Arbeit in als monoethnisch wahrgenommenen Fußballvereinen wie SV Croatia oder SGM Reutlinger Juniors? Definieren sich deren Vereinsmitglieder über nationale... - mehr...

Angst vor noch mehr Verkehr

REUTLINGEN. Der Ton war rau bei der Informationsveranstaltung im Mehrgenerationenhaus in der Mittnachtstraße: Bewohner des Gebiets Voller Brunnen brachten ihre Argumente und Sorgen zum großen Teil recht aggressiv vor. Dass sich manche der Bedenkenträger dabei gegenüber den vier Personen auf dem Podium im Ton vergriffen, ging manches Mal aber im Tumult der wild durcheinander debattierenden Veranstaltungsteilnehmer unter. »Ich komme mir hier vor wie auf der Anklagebank«, sagte GWG-Chef Klaus Kessler als Bauträger des Projekts.

»Wir nehmen Ihre Bedenken mit, dass der Verkehr im Wohngebiet zunehmen wird«, sagte Stefan Dvorak vom Reutlinger Amt für Stadtentwicklung und Vermessung daraufhin. Ein weiterer heikler Punkt für die... - mehr...

Über die eigene Geschichte

REUTLINGEN. Das Isolde-Kurz-Gymnasium bringt seine Geschichte auf die Bühne ? und wie! Am Mittwochabend war im franz.K eine umjubelte Premiere, am heutigen Freitag um 20 Uhr gibt es dort die letzte der drei Vorstellungen. »Zeit für Wandel« heißt das Stück zum 175-jährigen Jubiläum der einstigen Mädchenschule. Es ist ein Stück Reutlingen in Geschichte und Gegenwart ? und ein geradezu grandioses Schulstück mit allem, was tolles Theater braucht.

Verfasst hat diesen rasant geschnittenen Bilderbogen in 27 Szenen der langjährige Leiter der Theater-AG, der inzwischen pensionierte Pädagoge Eckhard Wurm. Mit mehreren virtuos verknüpften... - mehr...

Narrensturm: Rapunzel spielt nicht mit

REUTLINGEN. So unwirtlich wie das nasskalte Wetter präsentierte sich gestern Nachmittag auch die Reutlinger Stadtverwaltung: Im »Märchenreich« hatte sie sich verbarrikadiert ? damit der einmal mehr angekündigte Sturm der ebenso aufmüpfigen wie machtgierigen Narren wenigstens 2016 kläglich scheitern möge. Indes: Der Wunsch blieb Vater des Gedankens, zumal sich die Gegenwehr von OB Barbara Bosch und Konsorten sehr in Grenzen hielt.

Angeführt von den »Albra-Gugga« rückte das Reutlinger Narrenvolk samt Prinzenpaar, Garde, Elferrat, Schandele und befreundeten Hästrägern aus der unteren Wilhelmstraße kommend in Richtung Rathaus vo... - mehr...

Besoffen zur Tankstelle gefahren - Führerschein weg

REUTLINGEN. Ziemlich dumm gelaufen ist es für einen 29-jährigen Kirchentellinsfurter an einer Reutlinger Tankstelle am Mittwochnachmittag. Der Kirchentellinsfurter war gegen 16.45 Uhr zu einer Tankstelle im Reutlinger Stadtgebiet gefahren. Im Verkaufsraum traf er dort auf einen Polizeibeamten, der privat unterwegs war.

Diesem fiel der starke Alkoholgeruch des 29-Jährigen auf. Als der Kirchentellinsfurter wieder in sein Auto stieg um wegzufahren wurde er von dem Beamten angesprochen. Nachdem dieser sich ausgewiesen... - mehr...

Flüchtlinge ein Schwerpunkt im neuen KEB-Programm

REUTLINGEN. Die Flüchtlingskrise bestimmt auch das Halbjahresprogramm der Katholischen Erwachsenenbildung in Reutlingen. »Identität und Zusammenhalt« hat der Vorstand des Trägervereins als Hauptthema über das Angebot des Bildungswerks geschrieben. Dessen Leiter Paul Schlegl stellte die Schwerpunkte des 84 Seiten starken »Impulse«-Heftes gestern als »Mischung aus Bewährtem und Neuem« vor.

Zu den Veranstaltungen über die Flüchtlingspolitik gehört am 18. Februar ein »Reutlinger Abend«, zu dem unter anderen Selmin Caliskan, Geschäftsführerin von Amnesty International Deutschland, aus... - mehr...

Lernen und Lehren auf hohem Niveau

REUTLINGEN. Erste Überlegungen für die »Konzeption einer veränderten Lernkultur an der Eichendorff-Realschule« datieren aus dem Schuljahr 2009/2010. Schulleiter Klaus Michelsburg war damals frisch von der Albert-Schweitzer-Realschule in Böblingen nach Reutlingen gekommen. Was ihm das neue Kollegium in den beiden Schulgebäuden in der Frauenstraße 16 und der denkmalgeschützten ehemaligen Frauenarbeitsschule präsentierte, hat ihn beeindruckt. Sechs Jahre später ist aus einem Pilotprojekt ein fest im Schulbetrieb integriertes, beispielhaftes Modell geworden, das das Regierungspräsidium Tübingen von Anfang an begleitet hat ? ein Schulentwicklungsprozess, der »systematisch und erfolgreich« war, aber keineswegs abgeschlossen ist.

Kooperative Arbeitsformen

65 Lehrer kümmern sich um 835 Schüler. »Nur wenige Schulen in Baden-Württemberg haben ähnliche Teamstrukturen«, sagt Klaus Michelsburg. Das Konzept, das vom... - mehr...


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