Fitness-Serie - Teil 2: Joggen, walken oder schwimmen: Was es beim Ausdauertraining zu beachten gibt
Immer gut bei Puste sein
VON GERRIT ULNER
Sind Sie schon einmal stramm auf die Achalm gegangen, oder haben Sie zügig die Berge und Hügel der Umgebung erklommen? Mussten Sie dann, endlich oben angekommen, erst einmal »verschnaufen«; haben Sie geschwitzt und waren außer Atem? Dann steht es mit Ihrer Kondition nicht zum Besten. Aber, keine Bange: Die lässt sich gut trainieren.
Die Verbesserung der Ausdauer ist im Sport und der allgemeinen Fitness von zentraler Bedeutung und trägt wesentlich zur Entwicklung und Aufrechterhaltung eines guten Gesundheitszustandes bei. Eine gute Ausdauer hat zudem noch die Eigenschaft, den Organismus nach sportlicher Anstrengung wieder schnell zu regenerieren und auf zukünftige Belastungen vorzubereiten.
Die bekannteste und im ersten Teil bereits angesprochene positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus ist die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems. Das Herz wird leistungsfähiger, die Herzfrequenz in der Ruhephase gesenkt und der Organismus bei Belastung langsamer müde. Das Blut zirkuliert besser, Nährstoffe, Enzyme und Hormone werden effektiver transportiert und der Verstopfung von Blutgefäßen (Arteriosklerose) erheblich vorgebeugt. Im Zusammenhang mit Gewichtsreduktion leistet das Ausdauertraining einen wesentlichen Beitrag zur Fettverbrennung und zu einer besseren Figur.
Soviel zur Theorie, nun zur Praxis: Wie findet man die richtige Sportart, wie steigt man ein und wie hält man durch?