Heimat und Welt
Spieletipp - »Zusammen reisen« lautet die Devise

Absprache im Team

VON TANJA LIEBMANN

Foto: pr
Ende vergangenen Jahres war es endlich soweit: Der erste Teil des Tolkien-Klassikers »Der Hobbit« kam in die Kinos. Wer von den Abenteuern von Bilbo Beutlin und seinen Gefährten noch immer nicht genug hat, kann sich die Wartezeit bis zum zweiten Teil mit einem gelungenen Spiel von Andreas Schmidt verkürzen.

Bis zu vier Spieler machen sich dabei vom Auenland aus mit je zwei Zwergenfiguren auf einen beschwerlichen Weg. Würfel benötigen sie zum Vorankommen auf dem Spielplan nur in Ausnahmefällen. Karten genügen, und Karten sind es auch, die die zu bestehenden Abenteuer auf den gefährlichen »Trollhöhen« und im noch bedrohlicheren »Nebelgebirge« vorgeben.

Auf ihrer Reise über den Spielplan geraten die Spieler immer wieder in brenzlige Situationen. Auf den »Trollhöhen« ist es für sie zum Beispiel sehr wahrscheinlich, mit einem Troll aneinanderzugeraten. Ratsam ist es, sich erst dann auf die »Trollhöhen« zu begeben, wenn man auf seinen Handkarten ordentlich Kampfstärke vorzuweisen hat.

Ist der Troll nämlich stärker als der Zwerg, muss der Zwerg rückwärts ziehen. Wer schlechte Handkarten hat, sollte sich mit einem Mitspieler zusammen tun. »Der Hobbit - Eine unerwartete Reise« ist nämlich ein kooperatives Spiel. Absprachen und gemeinsames Agieren sind erlaubt, ja sogar von Vorteil.

Wagen sich zwei Zwerge gemeinsam auf die »Trollhöhen«, können die Spieler ihre Handkarten kombinieren. Damit steigen die Chancen, den Troll zu besiegen und weiterzukommen. Doch Achtung: Stehen zwei Zwerge gemeinsam auf einem Feld, können sie auch gemeinsam gefangen genommen werden. Sollte das passiert, ist das Spiel zu Ende - und die Zwerge haben verloren.

Der Hobbit - eine unerwartete Reise von Kosmos. 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren, ca. 60 Minuten, ca. 25 Euro


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