Pakistan/Zum Bericht »Humanitäre Pflicht zu helfen« und zum Kommentar »Hilfe kann Hass überwinden«, GEA vom 17. 8.
»Zuerst sollten die moslemischen Staaten helfen«
Der Aufruf zu materieller Hilfeleistung anlässlich der Flutkatastrophe in Pakistan ist aus humanitärer Sicht notwendig und richtig. Hierbei ist es mir aber wichtig, auf gewisse Zusammenhänge und Hintergründe hinzuweisen, wenn es um materielle Hilfe für moslemische Staaten geht.
Es wird an die gesamte Weltöffentlichkeit appelliert, zu helfen. Für die islamischen Bruderstaaten wäre es durchaus möglich, mit ihren Öl-Dollars bei solchen Naturkatastrophen ausreichend einzugreifen. Stattdessen werden in kurzer Zeit Städte auf modernste und feudalste Weise hergerichtet und ausgebaut, der größte Turm der Welt gebaut, künstliche Seen errichtet und massiv Kriegsmaterial für die Feinde Israels geliefert. Weiterhin werden in westlichen Ländern für Milliardenbeträge laufend islamische Zentren, Moscheen, Koranschulen erbaut ... Und woher kommen die vollen Kassen bei den Taliban (übersetzt: Koranschüler), der islamischen Bewegung mit Unterstützung des Terrornetzwerkes?
Aus der Sicht des Islam ist die westliche nichtmoslemische Zivilisation verpflichtet, den gläubigen Moslems zu helfen, weil Ungläubige den Gläubigen dienen müssen. Deshalb ist es ein Trugschluss, zu meinen, dass man in islamischen Ländern mit Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit punkten könne. Dies zeigte sich auch, als kürzlich ein 10-köpfiges Ärzteteam in Afghanistan ermordet wurde, obwohl es aus humanitären Gründen im Einsatz war. Dabei wurde den Teammitgliedern unterstellt, »christliche Missionare« zu sein. D. h., sie dürfen auch nicht zum Ausdruck bringen, dass das Motiv ihres Handelns das Liebesgebot Jesu ist. Zuerst sollten die reichen Öl produzierenden moslemischen Staaten nachweislich ihren Anteil zur Hilfeleistung erbringen, bevor der Westen eingreift und gleichzeitig seine eigenen Sozialprogramme weiter kürzt.
Das Appeasement (Beschwichtigungspolitik, Nachgiebigkeit) hat den Alliierten bei Adolf Hitler nicht geholfen und wird den politisch Verantwortlichen auch im Blick auf den Islam nicht helfen, und es wird zu einem ähnlichen schrecklichen Erwachen kommen.
Es ist das erklärte Ziel des Islam, die ganze Welt zu erobern. Die Mehrheit der westlichen Welt leistet m. E. hierbei auf verschiedene Weise Schützenhilfe: durch Anpassung, Angst, Gleichgültigkeit, sich täuschen lassen, Unwissenheit, Verdrängung, Wunschdenken, durch Vernachlässigung der christlichen Grundwerte und dergleichen.
Die Muslime als Menschen verdienen unsere volle Unterstützung, der Islam (Gesellschaftsordnung mit der Scharia, ein politisches System ohne Trennung von Staat und Religion) hingegen zielt auf die Beseitigung unserer westlichen Wertegemeinschaft. Dies darf nicht länger ignoriert werden.
Dr. Hans Baur, Pliezhausen