»Die Brücke« muss weg. Sie passt nicht zur Stadthalle (und der Tübinger-Tor-Turm müsste insofern auch weg).
Oder die Stadthalle muss weg. Passt nicht zur Brücke und nicht zum T-T-T. Zu spät? Der legendäre Weitblick der Reutlinger Stadt-Zukunfts-Gestalter hat´s den Bürgern eingebrockt. Der Nahblick hat geschwächelt. Nur dieses eine Mal. Na und?
Jenseits aller Polemik: die Brücke Nordsternhaus-Altstadt ist für viele junge und alte Bürger unverzichtbar. Die Straßenverkehrshauptachse ist die bis auf Weiteres nicht zu beseitigende Ursache (eine Untertunnelung des Echaztals wäre aber cool!). Und: Die Brücke ist unansehnlich. Sowohl für die Benutzer als auch für die Drunter-Durch-Fahrer. Der Hauptverkehrsdurchfahrt unserer stolzen und insgesamt schönen Stadt unwürdig. Also was nun?
Fazit 1: An diesem Knotenpunkt eine komplette neue Brücke bauen, passend zur Stadthalle und zum Altstadteingang. Mit Rampe, ohne Aufzug! Das sollen unsere prämierten Architekten nicht hinkriegen? Das hielte ich für einen schlechten Witz.
Und Geld ist auch nicht da? Schaun wir mal, was kritische Stadträte und Beamte da aufdecken werden. Würde den Baubeginn für die allseits ersehnte Stadtbahn vielleicht um dreieinhalb Wochen verschieben ...
Fazit 2: Die alte Brücke voll funktionsfähig stehen lassen, bis die neue Brücke benutzt werden kann. Sicherheit für Alt und Jung hat nach meinen Maßstäben hier absoluten Vorrang. Oder nicht?
Fazit 3: Mein Namensvorschlag: Prof. Max Dudler-Steg (falls unser Architekt sich der funktional-gestalterischen Herausforderung gewachsen zeigt).
Mein Wunsch: Beweglich und ganzheitlich denken - und entscheiden. Mit Weitblick, und mit Nahblick.
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