Leserbriefe
Reutlingen/Verkehrper E-Mail

»Ist das Sicherheit?«

Lieber GEA, Du brauchst nicht erst über Stuttgart schreiben, da reicht es, wenn Du Dir mal die Situation im Ringelbach anschaust. Da hat man, es ist noch nicht mal so lange her, die Straße beengt, damit nicht so gerast wird. Überbreite Gehwege z. B. am TSG-Sportplatz (waren da wohl Lobbyisten am Werk?) und jetzt einfach Farbe auf die Straße gemalt, eine Linie gezogen, und fertig ist der Fahrradweg!

Liebe Stadt Reutlingen, Du legst Dich ganz schön ins Zeug, um Fahrradstadt zu werden. Denkst Du, mit solchen Maßnahmen ist es getan? Ich kann mir kaum vorstellen, dass in der Ringelbachstraße das Radfahren sicher ist. Man überlege mal: Vorher kamen die zwei Busse gerade so aneinander vorbei, jetzt muss der Bus auf dem Fahrradstreifen fahren. Ist das Sicherheit, wenn ich so ein Gefährt im Rücken habe? Oder den ganzen Feierabendverkehr hinter mir her ziehe? Denn Rad und zwei Autos nebeneinander, das geht gar nicht.

Mit solchen Maßnahmen wirst Du sicher nicht erreichen, dass die Leute aufs Rad umsteigen. Denn nicht jeder hat seinen Arbeitsplatz vor der Haustür oder einen Chauffeur, der ihn abholt und wieder heimbringt.

Im Übrigen wäre es mal sinnvoll, sich vor Ort ein Bild zu verschaffen, bevor man so was bei den Sitzungen durchwinkt. Mir ist nicht bewusst, die Damen Bosch und Hotz jemals in unserem Gebiet gesehen zu haben, sonst wäre ihnen vielleicht mal aufgefallen, wie irrsinnig das alles ist; das Biehler-Areal mit eingeschlossen. Denn auch da will man mit aller Gewalt was durchdrücken, das man jahrelang versäumt hat. Die Parkplatzsituation ist zum Schreien, und das ist nicht übertrieben. Das Amt für öffentliche Ordnung interessiert sich nicht; »wenn sie mal Zeit haben, schauen sie vorbei« (O-Ton der Verantwortlichen).

Liliane Staath, Reutlingen

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