Leserbriefe
Alterstest für Flüchtlingeper E-Mail

»Alter und Herkunft feststellen«

Warum schicken Familien ihre minderjährigen Söhne alleine nach Deutschland? Sie bewältigen die schwierige Anreise leichter und haben Vorteile, weil sie hier als schutzbedürftig gelten. Sie werden besser untergebracht, unterstützt, für Straftaten oft nicht belangt und dürfen ihre Familien nachholen. Bevor ihnen diese Privilegien zuteilwerden, sollte nicht nur ihr Alter, sondern auch ihre Nationalität feststehen, denn Personen aus sicheren Herkunftsländern haben kein Recht zu bleiben. Wer sein Alter nicht belegt und den Test verweigert, sollte als Erwachsener behandelt werden. Mit Röntgenbildern ist das Geburtsjahr zwar nicht feststellbar, aber Personen, die bereits einige Jahre erwachsen sind, können damit entlarvt werden.

Es ist unfassbar, dass sich Erwachsene hier ungestraft als Kinder ausgeben dürfen. Konsequenzen für diesen Betrug müssen sie nicht fürchten. Schon seit vielen Jahren ist bei bestimmten Migrantengruppen ein Verhalten zu beobachten, von dem besonders Frauen betroffen sind: Nicht nur Lehrer werden respektlos behandelt. Sachbearbeiter werden bei Vergabestellen für Sozialwohnungen, Sozial- und Krankenkassenleistungen verbal und körperlich bedroht. Sanitäter, Krankenhauspersonal, Polizisten und Feuerwehrleute werden tätlich angegriffen. Konsequenzen? Fehlanzeige. Stattdessen werden solche Auswüchse gerne mit möglichen Traumatisierungen entschuldigt.

Zur Erinnerung: Nach den beiden Weltkriegen lebten in Deutschland sehr viele traumatisierte Menschen. Warum haben sie sich nicht so verhalten? Es liegt wohl eher an der Erziehung als an Traumata. Inzwischen scheinen in keiner Stadt größere Veranstaltungen ohne massiven Polizeischutz stattzufinden. Der Wandel zum Schlechteren ist offensichtlich. Anstatt endlich die Ursachen dieser unguten Entwicklung zu beseitigen, doktern Politiker lieber an den Folgen der verfehlten Einwanderungspolitik herum und gaukeln der Bevölkerung durch mehr Überwachung und größere Polizeieinsätze Sicherheit vor.

Cornelia Paul, Reutlingen

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