GEA-Leser helfen
GEA-Leser helfen - Kinder leiden unter Armut oft am meisten. Heute liegen dem GEA wieder Überweisungsscheine bei

Spenden gegen die Ausgrenzung

REUTLINGEN. In zahlreichen Familien ist das Geld äußerst knapp bemessen – selbst im vergleichsweise wohlhabenden Baden-Württemberg. In manchen Familien es sogar so knapp, dass sie unter die Armutsgrenze rutschen. Doch selbst wenn man noch keinen Anspruch auf Sozialleistungen hat: Häufig können sich gerade Familien mit mehreren Kindern kaum zusätzliche Ausgaben leisten, die bei anderen selbstverständlich sind – etwa für neue Schulsachen. Da kann es schnell passieren, dass Kinder unter Ausgrenzung zu leiden haben.

Kosten für Studienfahrt

So übernahm »GEA-Leser helfen« vergangenes Jahr etwa die Kosten für eine Studienfahrt einer Zwölfklässlerin, deren alleinerziehende Mutter das Geld selbst nicht aufbringen konnte. Der Verdienst aus ihrer Teilzeitbeschäftigung reichte auch zusammen mit Kindergeld und Unterhalt nicht dafür aus, neben dem täglichen Leben noch die Extraausgaben für die Klassenfahrt zu finanzieren.

Einen Förderverein, der die Kosten hätte übernehmen können, gab es an der Schule nicht. Und staatliche Leistungen für Bildung und Teilhabe blieben der Schülerin verwehrt.

Diese könne man erst dann beantragen, wenn man Wohngeld beziehe, fand der Familienpfleger der Diakonie heraus – und der Antrag auf Wohngeld lag da bereits seit zwei Monaten unbearbeitet bei der Wohngeldstelle des Landratsamtes. Außer einem Schreiben, das sich die Bearbeitung verzögert, hatte die Mutter keine Auskunft erhalten. Dank der Spenden der GEA-Leser konnte die Tochter dennoch mit ihrer Klasse mitfahren.

Schönes Fest ermöglicht

Einer anderen Mutter griff der Hilfsverein bei der Ausrichtung einer Kommunionfeier unter die Arme. Die Frau hatte sich selbst an »GEA-Leser helfen« gewandt und geschildert, wie sie das Fest zunächst nur mit ihrem Sohn und ihren Eltern hatte feiern wollen, zum Vater des Kindes bestehe kein Kontakt. Dann allerdings hatte ihr Sohn berichtet, dass die anderen Kinder anders feiern und im Kreis ihrer Verwandtschaft zum Essen gehen. Dies hätte die Mutter allerdings allein von ihrem Ausbildungsgehalt nicht selbst finanzieren können.

In einem weiteren Fall unterstützte der Hilfsverein eine ebenfalls alleinerziehende Mutter in Ausbildung. Ihr ehemaliger Lebensgefährte hatte sich nach längerer Trennungszeit wieder bei ihr einquartiert und war gewaltsam zudringlich geworden. Er wurde von der Polizei der Wohnung verwiesen. Während dieser aufreibenden Zeit hatte die junge Mutter ihre Ausbildung schleifen lassen. Um ihren Abschluss nicht ganz zu gefährden, bezahlte »GEA-Leser helfen« Nachhilfestunden zur Prüfungsvorbereitung.

Mit Spenden aus der Weihnachtsaktion kann »GEA-Leser helfen« das ganze Jahr über bedürftige Menschen in der Region unterstützen. Dem heutigen GEA liegt wieder ein Überweisungsvordruck bei. (GEA)





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Krankheit und Arbeitslosigkeit können Menschen in bittere Armut stürzen. Unfälle und tragische Schicksalsschläge werfen Familien aus der Bahn. Oft reichen Grundsicherung oder Kleinstrenten kaum mehr, auch nur einen bescheidenen Lebensunterhalt zu sichern.

Für viele Mitmenschen ist das Leben voller existenzieller Bedrohung. Oft sind vor allem Kinder die Leidtragenden. Hier sichtbar und schnell zu helfen, damit Zeichen zu setzen, Perspektiven zu geben und Zukunft zu schenken, dafür steht GEA-Leser helfen e.V.

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