GEA-Leser helfen - Spenden für den Hilfsverein eröffnen bedürftigen Familien in der Region neue Perspektiven
Mit dem Moped zur Ausbildung
REUTLINGEN. Spenden für »GEA-Leser helfen« eröffnen vielen Menschen hier vor Ort neue Lebensperspektiven. Oft stecken bedürftige Familien oder Alleinstehende in einem ganzen Dschungel aus Sorgen und Nöten. Wenn da die Fahrt zur Ausbildungsstätte geklärt ist, ist das oft schon eine große Sorge weniger. Einen jungen Mann auf der Alb hat »GEA-Leser helfen« deshalb bei der Anschaffung eines Mopeds unterstützt.
Damit kann er jetzt das schaffen, was mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich schien: den Weg zu seiner Ausbildungsstätte, die mehrere Ortschaften entfernt liegt. Ohne finanzielle Hilfe wäre das Fahrzeug nicht zu stemmen gewesen.
Seine alleinerziehende Mutter sei zwar stolz darauf, mit ihrer 75-Prozent-Stelle den Lebensunterhalt für die Kleinfamilie selbst aufbringen zu können und nicht vom Job-Center abhängig zu sein, schrieben die Mitarbeiter eines Hilfsvereins an »GEA-Leser helfen«. Auch, dass ihr Sohn eine Ausbildungsstelle habe finden können, sei äußerst positiv. Die Kosten für den Mofaführerschein habe er sich bereits selbst zusammengespart.
Doch für das »Fuffzgerle«, ein 50-ccm-Moped, reichten die Erlöse seiner Ferienjobs und die Mittel der Mutter nicht aus. Zusammen mit zwei anderen Vereinen hat »GEA-Leser helfen« den jungen Mann bei dieser Anschaffung unterstützt - damit der Weg zur Ausbildung auch ein Schritt in ein erfolgreiches eigenständiges Leben werden kann.
Eine vierköpfige Familie im Albvorland steckte in einem akuten finanziellen Engpass: Neben einer Nachzahlung zur Stromabrechnung standen die jährlichen Versicherungsbeiträge für Haftpflicht und Auto an. Einige Monate zuvor war der Familienvater arbeitslos geworden und hatte trotz intensiver Bemühungen noch keinen Job gefunden. Die Mutter erhält eine Erwerbsunfähigkeitsrente, die aber selbst zusammen mit Hartz IV nicht weit reicht.
Engpass überwunden
Gerade zu diesem Monat hatte das Job-Center auch noch Leistungen gekürzt - zu unrecht, fanden sowohl die Familie wie auch die Beratungsstelle der Diakonie. Doch bis über den Widerspruch entschieden war, fehlte das Geld erst einmal. In dieser Notlage griff »GEA-Leser helfen« der Familie finanziell unter die Arme und trug einen Teil dazu bei, den Engpass zu überwinden. Mehr noch: Für den jüngsten Sohn waren auch noch neue Schuhe in seiner nicht günstig zu findenden Übergröße drin (vgl. Seite 21).
Krankheit und Arbeitslosigkeit können Menschen in bittere Armut stürzen. Unfälle und tragische Schicksalsschläge werfen Familien aus der Bahn. Oft reichen Grundsicherung oder Kleinstrenten kaum mehr, auch nur einen bescheidenen Lebensunterhalt zu sichern.
Für viele Mitmenschen ist das Leben voller existenzieller Bedrohung. Oft sind vor allem Kinder die Leidtragenden. Hier sichtbar und schnell zu helfen, damit Zeichen zu setzen, Perspektiven zu geben und Zukunft zu schenken, dafür steht GEA-Leser helfen e.V.
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