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Aktuell GEA-Leser helfen

Jeder Cent hilft direkt

REUTLINGEN. Die Solidarität ist groß: Zahlreichen Familien, Firmen und Einzelpersonen liegt die Not von Menschen in ihrer Nähe ganz offensichtlich so am Herzen, dass sie gerne spenden, um zu helfen. Bei der Weihnachtsaktion für »GEA-Leser helfen« sind inzwischen fast 90 000 Euro eingegangen – ein starkes Zeichen, dokumentiert auf dem heutigen Spendenbarometer.

Oft kommt die Hilfe Menschen zugute, die es im Leben besonders schwer haben und dadurch zumindest einen kleinen Lichtblick erfahren. Für einen alleinstehenden älteren Mann bat etwa das Sozialamt der Stadt um Unterstützung. Seit seiner Scheidung bewohnt er eine eigene Wohnung, kommt allerdings mit seiner kleinen Rente kaum über die Runden. Weil diese 1,13 Euro über dem Bedarf der Grundsicherung liegt, erhält er keine laufenden Leistungen aus der Sozialhilfe. Auch Wohngeld steht ihm damit nicht zu. Seit die Platte seines elektrischen Kochfelds zerbrach, lebte er ohne Herd.

»Er hat keinerlei finanzielle Reserven«, schrieb seine Sachbearbeiterin, »und auch noch Darlehensschulden hier auf unserem Amt.« Das Geld, um sich einen neuen Herd zu kaufen, habe er nicht. »GEA-Leser helfen« sprang ein, um dem Mann zu ermöglichen, wieder selbst für sich zu kochen.

In einem anderen Fall wandte sich die Betreuerin eines pflegebedürftigen Mannes an den Verein. »Bis zu seinem Einzug ins Pflegeheim war er in Vereinen und in seinem Jahrgang sehr aktiv und hat auch seine inzwischen verstorbene Frau gepflegt«, heißt es in ihrem Antrag. Mittlerweile könne er nur noch schlecht stehen, kaum mehr gehen und sei immer mehr auf den Rollstuhl angewiesen. »Für die Versorgung seiner Füße und seiner Haut benötigt er Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind«, schrieb die Betreuerin weiter. Von dem Barbetrag, der ihm monatlich zur Verfügung stünde, könne er sich diese kaum leisten. »GEA-Leser helfen« gab einen Zuschuss.

Enge finanzielle Lage

Einer alleinerziehenden Mutter von drei Kindern griff der Verein bei der Anschaffung von Winterbekleidung unter die Arme. »Nachdem sie einige Monate Arbeit hatte, wurde sie schwer krank und ist nun wieder voll vom Jobcenter abhängig«, berichtete eine Mitarbeiterin des Diakonieverbands. »Das macht ihr psychisch schwer zu schaffen.« Ihre finanzielle Lage sei sehr eng. Sie schaue bereits regelmäßig im Fairkauf vorbei, dem Secondhand-Laden für Menschen mit geringem Einkommen, finde allerdings nur selten Passendes. Dank »GEA-Leser helfen« kommt die Familie jetzt warm bekleidet über den Winter.

Auch einer älteren Frau, die ihren schwer kranken Mann pflegt, nahm der Hilfsverein eine größere Sorge. Sie benötigte eine neue Brille, die eine erhebliche Summe kosten sollte: Weil die Frau sehr schlecht sieht, waren besonders teure Brillengläser nötig. Die hätte sie allein nicht bezahlen können. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann von dessen Rente und von ergänzenden Sozialleistungen, Rücklagen sind nicht vorhanden. Um wenigstens etwas Geld zu sparen, kauft sie regelmäßig bei der Tafel ein. »GEA-Leser helfen« übernahm den Großteil der Kosten für die aufwendige Brille und sorgte auch bei ihr für einen Lichtblick in der Adventszeit. (GEA)





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