Neuhausen – Leichlingen 40:26 – Gaugisch-Team erreicht zweite DHB-Pokalrunde. Torhüter Becker in starker Form
Startprobleme und kühler Kopf
Von Manfred Kretschmer
NEUHAUSEN. Markus Gaugisch war guter Laune: »Wir haben gewonnen, machten viel Tempo und erzielten zahlreiche Gegenstoß-Tore.« Der Trainer des Handball-Zweitligisten TV Neuhausen war mit der Vorstellung seiner Schützlinge in der ersten DHB-Pokalrunde zufrieden und fiebert nun dem Punktspiel-Auftakt am Samstag (20 Uhr) in der Hofbühlhalle gegen die TSG Groß-Bieberau entgegen. Die Neuhäuser gewannen das Pokal-Duell gegen den Zweitliga-Absteiger Leichlinger TV mit 40:26 (19:11). Die zweite Pokalrunde im Cup-Wettbewerb des Deutschen Handball-Bundes (DHB), in der auch die Bundesligisten ins Geschehen eingreifen wird heute ausgelost.
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Christian Dürner nicht dabei
Neuhausen gegen Leichlingen ? das war alles andere als eine Begegnung für Handball-Feinschmecker. »Gegen so einen unorthodox zu Werke gehenden Ge Gegner ist es schwierig zu spielen«, meinte TVN-Routinier Ralf Bader. »Wir haben Leichlingen dennoch ab einem gewissen Zeitpunkt dominiert«, fügte Jeremias Rose hinzu. Der einzige externe Zugang der Ermstäler trug sich vier Mal in die Trefferliste ein und setzte damit seinen Aufwärtstrend fort. Gaugisch: »Rose steigert sich von Woche zu Woche.«
Die Gastgeber, die auf die Dienste von Christian Dürner (Kreislaufprobleme) verzichten mussten, lagen schnell 3:0 vorne. Die Würfe der Leichlinger verfehlten in dieser Anfangsphase meterweit ihr Ziel. Doch ruckzuck waren die Gäste mit ihren »komischen Anspielen« (Bader) und Gewaltwürfen erfolgreich ? nach sieben Minuten stand es plötzlich 3:3. Bis zur 22. Minute, als Neuhausen 13:11 führte, hielten die Gäste die Partie offen. »Das war gegen diesen Gegner auch ein guter Test für den Kopf meiner Leute«, meinte Gaugisch. Bis zum 13:11 habe im Spiel seiner Truppe »einiges nicht geklappt, dennoch haben wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen«. Mit sechs Toren in Folgen zogen die Neuhäuser bis zur Pause auf 19:11 davon. Über die Stationen 23:14 (38. Minute), 27:16 (42.), 31:23 (52.) und 36:24 (56.) hatte der Zweitligist am Ende einen 14-Tore-Vorsprung herausgeworfen.
Bei Neuhausen trugen sich alle Feldspieler in die Trefferliste ein. Bester Werfer war der alte und neue Kapitän Aleksandar Stevic mit acht Erfolgen (davon vier Siebenmeter). Torhüter Magnus Becker glänzte mit 15 Paraden. Becker löste in der 14. Minute den glücklos agierenden Milos Slaby im Gehäuse ab. (GEA)