Vortrag
"Haupt- und Landgestüt Marbach"
FOTO: Markus Niethammer
Das Hauptgestüt
Eine Herde von rund 40 Warmblutstuten und 20 Vollblutaraberstuten mit ihrer Nachzucht sind das Ergebnis jahrzehntelanger intensiver züchterischer Arbeit. Über die Hengste, die aus dieser konsolidierten Stammzucht stammen, wird die Landespferdezucht positiv beeinflußt und gefördert. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten, als es darum ging, aus einem robusten Arbeitspferd für die Landwirtschaft ein elegantes und leistungsfähiges Reitpferd für alle Ansprüche zu züchten, war die Stammstutenherde in Marbach Basis und Ausgangspunkt für die schnellen und durchschlagenden Erfolge.
An dieser erfolgreichen Umzüchtung hatte das Trakehner Pferd einen maßgeblichen Anteil. Heute werden auch Hengste anderer Zuchtgebiete eingesetzt. Ebenfalls dient die Stammstutenherde dazu, Junghengste über ihren ersten Fohlenjahrgang zu prüfen.
Ende Februar, wenn oft noch Schnee auf der Alb liegt, kommen in Marbach die ersten Fohlen zur Welt. Bis Ende Mai haben dann alle Stuten abgefohlt. Sechs Monate lang tummeln die Fohlen sich mit ihren Müttern zusammen auf den Koppeln, wenn es die Witterung zuläßt. Nach dieser Zeit werden Stuten und Fohlen getrennt.
Die Stutfohlen werden zum Fohlenhof bei St. Johann, die Hengstfohlen auf die Aufzuchtstation Hau in Offenhausen verbracht. Zu ihnen stoßen im September und Oktober die im Lande zugekauften Hengst- und Pensionfohlen.
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07.09.2010 -
13:30 15:00
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08.09.2010 -
13:30 15:00
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09.09.2010 -
13:30 15:00
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10.09.2010 -
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11.09.2010 -
13:30 15:00
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12.09.2010 -
13:30 15:00
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| Veranstaltungsort: |
Haupt- und Landgestüt Marbach |
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Gestütshof 1
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72532 Gomadingen / Marbach |
| E-Mail Veranstalter: |
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| Telefon: |
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| Telefax: |
07385/9695-10 |
| Webseite: |
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Tagestipp
Der Gestütshof Marbach. Die Hofanlage wird durch eine Straße geteilt. Unterhalb dieser Straße im Tal stehen die Gebäude der Schmiede, Wagnerei, Sattlerei und Werkstatt. Weiterhin finden wir dort die Marbacher Deckstation mit den Gastboxen. Der eigentliche Gestütshof oberhalb der Straße ist im Rechteck angelegt. Einige Gebäude stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Mitte des Innenhofes steht das Wahrzeichen Marbachs, der im Jahr 1844 errichtete Stutenbrunnen mit der in Wasseralfingen gegossenen Bronzeplastik einer säugenden Stute. Die Stallungen beherbergen die Deckhengste und die oberhalb des Hofes liegenden Laufställe die Warmblut - und Vollblutaraberstuten.
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